Eine große Gitarre ist das Werk eines großen Gitarrenbauers. Als Spezialhändler hatten wir Instrumente der wichtigsten Gitarrenbauer der Geschichte in der Hand. Dieser Wegweiser zeichnet ihre Linie nach — vom Mann, der die moderne Gitarre erfand, bis zu den Gitarrenbauern, die sie heute vorantreiben —, je mit ausführlichem Porträt.
Die Begründer
Alles beginnt mit Antonio de Torres, der der Klassikgitarre im 19. Jahrhundert Größe, Proportionen und die fächerbeleistete Decke gab. Jede Gitarre seither stammt von seinem Entwurf ab.
Die Meister des 20. Jahrhunderts
Zwei Namen definieren das goldene Zeitalter der Konzertgitarren: die deutsche Dynastie Hermann Hauser, die Segovias legendäres Instrument von 1937 baute, und der Franzose Daniel Friederich, der die Strenge eines Wissenschaftlers ins Handwerk brachte.
Die modernen Innovatoren
Die führenden Bauer von heute jagen Kraft und Projektion durch neue Bauweisen. Die Doubletop-Pioniere Dammann und Wagner erfanden die Sandwich-Decke; der Deutsche Dieter Müller verfeinerte sie mit dem Ohr eines Physikers; und der Australier Jim Redgate baut die Gitter- und Doubletop-Gitarren, die Ana Vidović und Pepe Romero spielen.
Unsere eigene Linie
Aus Jahrzehnten des Lebens mit den besten Instrumenten der Welt schufen wir Siccas Luthiers — unsere eigene Linie klassischer Gitarren, in unserer Werkstatt in Karlsruhe finalisiert und eingestellt.
Wie die Bauweise den Klang prägt
Sind dir die Namen oben neu, beginne mit dem wichtigsten Unterschied: wie die Decke gebaut ist. Unser Ratgeber zu Fächer- vs. Doubletop- vs. Lattice-Beleistung erklärt, warum eine Gitarre im Torres-Stil warm und traditionell klingt, während eine moderne Doubletop mit solcher Kraft projiziert.





