Biografie
Er wurde 1983 in der Nähe von Baltimore geboren. Seine Mutter stammt aus dem Norden von Michigan, sein Vater von den Philippinen – daher sein spanischer Name. Zur Gitarre kam er zunächst als Spieler und studierte während seiner Schulzeit bei Michael Nicolella, später in Frankreich bei Jean-Pierre Billet und am Chicago College of Performing Arts bei Sergio Assad. Unsicher über die langfristigen Perspektiven einer Karriere als klassischer Gitarrist, verbrachte er mehrere Jahre damit, in Bands aufzutreten und verschiedenen Jobs nachzugehen, bevor er sich dem Gitarrenbau zuwandte.
Seine erste Gitarre baute er im Alter von fünfzehn Jahren zusammen mit dem Tonabnehmer-Hersteller Jason Lollar. Viel später studierte er bei Rick Davis und Cat Fox am Sound Guitar Workshop. Ein entscheidender Einfluss auf seine Entwicklung als klassischer Gitarrenbauer war die Zeit, die er bei Robert Ruck studierte.
Viele Jahre lang teilte er eine Werkstatt in West Seattle mit dem Gitarrenbauer David Myka. In dieser Zeit arbeitete und lehrte er auch im Rosewood Guitar Shop, wo er die Möglichkeit hatte, eine breite Palette von Instrumenten zu studieren – darunter den Zugang zu einer privaten Sammlung seltener und historisch bedeutsamer Gitarren. 2016 zog er nach Graz, Österreich, wo er bis heute lebt und arbeitet.
Er ist zutiefst dankbar den Northwest-Luthiers Robert Ruck, David Myka, Rick Davis, Cat Fox und Greg Oxrieder sowie den Gitarristen aus Seattle Michael Nicolella, Michael Partington, Kevin Callahan, Jason Williams, Robert Vierschilling, Matt Anderson und Bill Clements sowie der Seattle Classical Guitar Society.
Das Handwerk
Der Konzertgitarrenbau auf höchstem Niveau erfordert jahrelang angesammeltes Wissen: wie einzelne Holzstücke schwingen, wie Balkenstrukturen die Klangbalance beeinflussen, wie kleine geometrische Veränderungen den Charakter eines Instruments verschieben. Eine fertige Konzertgitarre repräsentiert in der Regel mehrere hundert Stunden Handarbeit. Jede Entscheidung – Holzauswahl, Gewölbehöhe, Balkendimensionen – prägt, was ein Spieler mit dem fertigen Instrument erreichen kann.





