Kathrin Hauser
Bevor sie sich vollständig dem professionellen Gitarrenbau widmete, absolvierte Kathrin Hauser zunächst eine kaufmännische Ausbildung. Nach mehreren Jahren Erfahrung in diesem Bereich begann sie eine Lehre im Familienbetrieb, der Hermann-Hauser-Werkstatt in Reisbach, Niederbayern. Im Jahr 2007 bestand sie die Prüfung im Bereich Instrumentenbau.
Mit ihrer ersten selbst gebauten Gitarre wurde sie zu einer Sonderausstellung in Tokio eingeladen. Das renommierte japanische Magazin Gendai Guitar veröffentlichte anlässlich dieses Ereignisses einen ausführlichen Artikel über sie. Seit 2008 werden Gitarren von Kathrin Hauser von Musikern auf der ganzen Welt bestellt.
Neben der Schaffung ihrer eigenen, eigenständig entwickelten Modelle werden auch traditionelle Hermann-Hauser-Gitarren in Zusammenarbeit mit ihrem Vater Hermann Hauser III gebaut. Gemeinsam arbeiten sie auch an Weiterentwicklungen der Hauser-Gitarre.
Die fünfte Generation
Kathrin Hauser (geb. 1982) repräsentiert die fünfte Generation der Hauser-Gitarrenbau-Dynastie aus Reisbach, Bayern. Sie schloss ihre Luthierie-Lehre 2007 ab, studierte dabei an der Seite ihres Vaters Hermann Hauser III und baut seitdem Instrumente unter ihrem eigenen Namen in der Familienwerkstatt. Die Hauser-Dynastie wurde im neunzehnten Jahrhundert gegründet und erlangte legendären Status, als Hermann Hauser I 1937 die Gitarre baute, die Andrés Segovia als „die größte Gitarre unserer Epoche" bezeichnete – heute im Metropolitan Museum of Art in New York. Kathrin setzt dieses Erbe mit demselben Engagement für begrenzte Jahresproduktion und persönliche Aufmerksamkeit fort, das die Werkstatt seit über einem Jahrhundert auszeichnet.





