Werkstatt
Seit September 2004 arbeitet er in seiner eigenen Werkstatt in Kemmern nahe der Welterbestadt Bamberg in Oberfranken. Als Meistergitarrenbauer hält er es für unerlässlich, sowohl die Geschichte als auch die wissenschaftlichen Grundlagen der Gitarre zu studieren. Außerdem lehrt er in Markneukirchen als Dozent im Musikinstrumentenbau-Studiengang an der Westsächsischen Hochschule Zwickau.
Ausbildung
Von 1996 bis 1999 absolvierte er seine Lehre beim Unternehmen Hanika in Baiersdorf. Nach der Gesellenprüfung setzte er die Erforschung der Konstruktionsprinzipien der Gitarre fort und besuchte ein Seminar beim israelischen Luthier Boaz Elkayam, wo er erste Einblicke in die Kasha-Konstruktionsmethode erhielt.
Studium
Um sein Verständnis der wissenschaftlichen Grundlagen des Instrumentenbaus zu vertiefen und seinen eigenen Ansatz zu entwickeln, studierte er von 2000 bis 2004 an der Hochschule für Musikinstrumentenbau in Markneukirchen. Zu Beginn seines Studiums war es ihm wichtig, die spanische Gitarrenbautradition zu verstehen und sein Konzept einer traditionell gebauten Konzertgitarre auf hohem ästhetischem, handwerklichem und klanglichem Niveau zu definieren.
Ausland
Während des Hauptstudiums verbrachte er sein Praxissemester in der Werkstatt von Boaz Elkayam in Mexiko, wo er die Kasha-Konstruktionsmethode direkt untersuchen konnte. Seine Diplomarbeit befasste sich mit den theoretischen Grundlagen dieser Methode und ihrer praktischen Umsetzung in seinem eigenen Kasha-Modell.
Das Handwerk
Der Konzertgitarrenbau erfordert jahrelang angesammeltes Wissen. Eine fertige Konzertgitarre repräsentiert mehrere hundert Stunden Handarbeit.





