Für diesen Luthier hört das Lernen nie auf. Jede gebaute Gitarre bringt neue Erkenntnisse, regt neue Ideen an und trägt zur kontinuierlichen Weiterentwicklung bei.
Sein Handwerk erlernte er bei Meistergitarrenbauer Kolya Panhuyzen. In seiner Arbeit stützt er sich auf bewährte Techniken, die in der deutschen Gitarrenbautradition verwurzelt sind, und bleibt dem traditionellen Gitarrenbau tief verbunden.
Um sein Verständnis zu vertiefen, erforscht er kontinuierlich die Geschichte, Mechanik und akustischen Eigenschaften der klassischen Gitarre. Der stetige Austausch mit Kollegen und Musikern spielt dabei eine wesentliche Rolle.
Neben Akustik, Ästhetik und Klangqualität wird besonderer Wert auf die Spielbarkeit gelegt. Jedes Instrument wird als einzigartiges Werk konzipiert, mit einem Klang, der so individuell ist wie der Musiker, der es spielt.
Das Handwerk
Stefanos Poligenis arbeitet in der Tradition des klassischen Gitarrenbaus – einer Tradition, die Handarbeit, sorgfältige Holzauswahl und das Streben nach klanglichem Gleichgewicht über das gesamte Register des Instruments in den Vordergrund stellt. Der Konzertgitarrenbau auf diesem Niveau erfordert tiefes Wissen über Holzakustik, die Fähigkeit, einzelne Holzstücke zu lesen und zu formen, anstatt sie als austauschbar zu betrachten, sowie eine Geduld, die sich nicht beschleunigen lässt. Eine Konzertgitarre beansprucht vom Rohmaterial bis zum fertigen Instrument in der Regel mehrere hundert Arbeitsstunden.





