John Schneiderman
John Schneiderman, seit dem Alter von neun Jahren kritisch gefeierter Virtuose der Zupfinstrumente, ist spezialisiert auf die Aufführungspraxis und das Repertoire des Lauten des 18. Jahrhunderts und der Gitarren des 19. Jahrhunderts. Er lebt in Kalifornien und ist als Solist und Kammermusiker gefragt, mit Zusammenarbeiten bei Aufnahmen und Aufführungen in ganz Nordamerika.
Er begann seine Konzertkarriere als Banjo-, Gitarren-, Bass- und Fiddlespieler und wurde zu einer bekannten Erscheinung bei Bluegrass- und Folkfestivals in ganz Kalifornien. Schneiderman studierte beim britischen Gitarrenpädagogen und Autor Frederick Noad und setzte seine Ausbildung an der Schola Cantorum in Basel beim Barocklauten-Pionier Eugen Dombois fort. Dombois' präziser und detailierter Umgang mit dem Repertoire prägt Schneidermans Interpretationen bis heute.
Er tritt mit Ensembles wie Ensemble Galanterie, The Czar's Guitars, Les Deux Amis und dem Schneiderman–Yamaya Duo auf. Zu seinen Zusammenarbeiten gehören Aufführungen mit der Los Angeles Opera, dem Los Angeles Chamber Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic, dem Los Angeles Master Chorale, dem Los Angeles Baroque Orchestra, Musica Angelica, Seattle Baroque, dem Philharmonia Baroque Orchestra, Chanticleer, Musica Pacifica, El Mundo und den American Bach Soloists.
Seine umfangreiche Diskografie umfasst viele selten aufgenommene Werke für Laute und Gitarre, mit Veröffentlichungen bei Labels wie Titanic, AudioQuest, Centaur, VGo, Profil: Edition Günter Hänssler und Dorian Sono Luminus.
Schneiderman ist derzeit an der University of California, Irvine und dem Irvine Valley College tätig. Zuvor lehrte er am Orange Coast College, der California State University Long Beach und dem San Francisco Conservatory of Music.
Auftritte bei Siccas Guitars
Jeder klassische Gitarrist, der bei Siccas Guitars auftritt, bringt einen eigenen musikalischen Weg zum Instrument mit – geprägt durch jahrelanges Studium, Wettbewerbserfahrungen und die musikalische Tradition, der er sich verschrieben hat. Die klassische Gitarre erfordert nachhaltiges technisches Engagement und eine tiefe Auseinandersetzung mit einem Repertoire, das von der Renaissance bis zu Werken reicht, die für lebende Interpreten geschrieben wurden. Es ist ein Instrument, dessen volle Möglichkeiten sich erst mit der Zeit offenbaren.





