Jorge Caballero, gebürtig aus Lima, Peru, ist der jüngste Musiker und der einzige Gitarrist, der den „Walter W. Naumburg International Competition Award" gewann, eine der renommiertesten und begehrtesten Auszeichnungen für Interpreten aller Instrumente, vergleichbar mit dem Pulitzer-Preis für Musiker. Die New York Times nannte ihn „einen meisterhaften Gitarristen" und lobte seine „geschickte, kraftvolle Technik".
Caballero ist als Solist mit bedeutenden Orchestern weltweit aufgetreten. Seine Rezitalauftritte umfassen Aufführungen in der Alice Tully Hall in New York, der Library of Congress in Washington, dem Metropolitan Museum of Art, dem Palace of Fine Arts in San Francisco, der Da Camera Society in Los Angeles sowie weiteren Spielstätten in den USA und international.
Zu seinen jüngsten Auftritten gehören Rezitals beim Santo Tirso Guitar Festival in Portugal sowie Konzerte in Brasilien, Italien, Deutschland, Paraguay, Peru und Mexiko. Er war der zentrale Künstler der Produktion von „Austin Pictures", einem der größten Ereignisse, das je mit klassischer Sologitarre veranstaltet wurde. Caballero nahm Antonín Dvořáks Sinfonie „Aus der Neuen Welt" auf, transkribiert für Sologitarre – ein Werk, das er als einer von weltweit nur zwei Gitarristen aufführt. Seine CD „Musical Heritage" mit Bachs Cellosuiten aus dem Jahr 2000 wurde von Kritikern hoch gelobt.
Er begann seine professionelle Ausbildung am Nationalkonservatorium in Lima bei Oscar Zamora und studierte später in den USA an der Manhattan School of Music. Er ist Träger von Spitzenpreisen beim Internationalen Gitarrenwettbewerb Tokio, dem Luis-Sigall-Wettbewerb und dem Ersten Lateinamerikanischen Gitarrenwettbewerb sowie dem Naumburg-Preis, den er 1996 im Alter von 19 Jahren gewann.
Auftritte bei Siccas Guitars
Jeder klassische Gitarrist, der bei Siccas Guitars auftritt, bringt einen eigenen musikalischen Weg zum Instrument mit – geprägt durch jahrelanges Studium, Wettbewerbserfahrungen und die musikalische Tradition, der er sich verschrieben hat. Die klassische Gitarre erfordert nachhaltiges technisches Engagement und eine tiefe Auseinandersetzung mit einem Repertoire, das von der Renaissance bis zu Werken reicht, die für lebende Interpreten geschrieben wurden. Es ist ein Instrument, dessen volle Möglichkeiten sich erst mit der Zeit offenbaren.





