Die Zwölf Études von Heitor Villa-Lobos nehmen im Gitarrenrepertoire eine ähnliche Stellung ein wie Chopins Etüden beim Klavier: Sie behandeln nahezu jede Kerntechnik des Instruments und sind gleichzeitig vollständig ausgearbeitete Kunstwerke. 1929 komponiert und Andrés Segovia gewidmet, sind sie seit fast einem Jahrhundert zentral im klassischen Gitarrenunterricht und Konzertprogramm.
Technik als Kunst
Jede Étude zielt auf eine spezifische technische Herausforderung ab — Arpeggios der rechten Hand, Schlagtöne, Kontrapunkt, Läufe — und ist dennoch nie bloße Übung. Villa-Lobos' brasilianische Musikwelt — modale Harmonik, rhythmischer Antrieb — durchzieht alle zwölf Stücke.
Aufgeführt bei Siccas Guitars
Das Spiel
Fortgeschritten bis virtuos. Siehe den vollständigen Villa-Lobos-Leitfaden.





