Brian Itzkin

Brian Itzkin ist ein amerikanischer Gitarrenbauer, der traditionelle spanische Handwerkskunst mit moderner Innovation verbindet. Aufgewachsen in Long Island, New York, baute er bereits mit 13 Jahren seine erste Gitarre – inspiriert von der Werkstatt seines Vaters. Nach frühem Austausch mit dem renommierten Gitarrenbauer Ervin Somogyi und einer Ausbildung bei Stephen Hill in Granada widmete er sich ganz dem klassischen Gitarrenbau. Beeinflusst von Antonio de Torres und Vicente Arias schafft er Instrumente, die die Eleganz des 19. Jahrhunderts mit zeitgenössischer Klangfülle vereinen. Seine Gitarren zeichnen sich durch ausgewogene Wärme, Klarheit und Projektion aus. Neben traditionellen Methoden entwickelt Itzkin auch moderne Konstruktionen, etwa Doppeldecken mit Hightech-Materialien, und legt großen Wert auf nachhaltig und ethisch gewonnenes Holz. Mit präziser Handwerkskunst und künstlerischer Sensibilität baut er Instrumente, die Klang, Ästhetik und Verantwortung in perfekter Harmonie verbinden.

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Brian Itzkin – Gitarrenbauer

Brian Itzkin, der Gründer von Itzkin Guitars, entdeckte seine Leidenschaft für den Gitarrenbau bereits als Jugendlicher in Long Island, New York. Schon im Alter von acht Jahren begann er mit dem Gitarrenspiel und baute mit nur 13 Jahren seine erste akustische Gitarre aus einem C.F. Martin & Co.-Bausatz – inspiriert von der Werkstatt seines Vaters. „Sie war akzeptabel“, erinnert er sich, „aber ich wollte einfach immer besser werden.“

Etwa ein Jahr später begann Brian, Briefe mit dem bekannten kalifornischen Gitarrenbauer Ervin Somogyi auszutauschen. Nach zwei Jahren College, in denen er kurzzeitig ein Englischstudium aufnahm, ging er nach Granada (Spanien), um bei Stephen Hill zu lernen. Diese Erfahrung entfachte seine Leidenschaft für die klassische Gitarre.

Nach seiner Rückkehr in die USA gründete Brian zunächst eine kleine Gitarrenwerkstatt, finanzierte sich aber parallel als Barkeeper. Schließlich entschloss er sich, alles aufzugeben und dauerhaft nach Spanien zurückzukehren. Er traf dort kurz vor dem landesweiten Covid-Lockdown am 2. März 2020 ein und blieb bis September. „Während dieser Zeit baute ich mehrere Gitarren – eine davon verkaufte ich über Siccas Guitars in Deutschland“, erzählt er. „Das verschaffte mir Glaubwürdigkeit, neue Aufträge, und seither arbeite ich hauptberuflich als Gitarrenbauer.“

Heute, mit 26 Jahren, zählt Brian Itzkin zu den jungen Talenten im internationalen Gitarrenbau. Seine Arbeit ist stark von Antonio de Torres und dem weniger bekannten Vicente Arias inspiriert. „Ich versuche, eine ästhetische Sprache des 19. Jahrhunderts mit einem modernen Klangbild zu verbinden“, erklärt er. „Meine Gitarren sollen ein harmonisches Ganzes ergeben – jedes Detail soll zum Gesamtbild beitragen.“

Seine Instrumente basieren auf traditionellen Bauweisen, doch Brian integriert auch moderne Materialien und Techniken. So arbeitet er an einem Double-Top-Modell aus italienischer Alpenfichte und aerospace-grade Honeycomb-Material. Zugleich legt er großen Wert auf ethisch vertretbare und recycelte Hölzer – etwa aus alten Möbeln. „Ich möchte mich von den dunklen Seiten des Holzhandels distanzieren“, sagt er. „Alternative Materialien sind zudem oft günstiger – das kommt auch den Kunden zugute.“

Besonders Freude bereitet ihm die Auswahl der Materialien gemeinsam mit seinen Kunden und der Moment, wenn diese ihre Gitarre zum ersten Mal spielen. Trotz seines Erfolges bleibt Brian selbstkritisch: „Das Ziel verändert sich ständig“, sagt er. „Wenn man einmal etwas Perfektes gefunden hätte und es immer wiederholte, würde es langweilig werden.“