Antonio Lauro (1917–1986) war Venezuelas bedeutendster Gitarrenkomponist — ein Nationalist, dessen Valses Venezolanos eine volkstümliche Form des 19. Jahrhunderts in zeitlose Konzertwerke verwandelten. John Williams nannte ihn „den Strauss der Gitarre."
Der Walzer und venezolanische Identität
Lauro war Kulturaktivist und wurde 1948 vom Militärregime inhaftiert, schrieb aber weiter. Seine vier Valses Venezolanos — Tatiana, Andreína, Natalia und Yacambu — sind seine beliebtesten Werke und stehen am Zentrum des südamerikanischen Gitarrenrepertoires.





