Alle paar Jahre tritt ein junger Spieler auf, dessen technische Souveränität selbst erfahrene Hörer aufhorchen lässt — und mit Haruna Miyagawa hat Japan genau eine solche Künstlerin hervorgebracht. Am 27. Mai 2002 in der Präfektur Tokushima geboren, ist sie Anfang zwanzig zu einer der meistbesprochenen neuen Gitarristinnen der Welt geworden, eine Interpretin, die schillernde Geläufigkeit mit echter Ausdruckskraft verbindet.
Ein Durchbruchssieg
Der Moment, der sie der weiteren Welt vorstellte, kam 2025, als sie den Internationalen Segovia-Gitarrenwettbewerb gewann — der zu den drei wichtigsten Wettbewerben der Gitarrenwelt zählt. Ein Sieg auf diesem Niveau fügt einer Biografie nicht bloß eine Zeile hinzu; er verwandelt eine Laufbahn fast über Nacht und hat Miyagawa zu einer der gefragtesten jungen Musikerinnen der Klassikszene gemacht.
Das virtuose Repertoire
Was an Miyagawa zuerst auffällt, ist die Furchtlosigkeit gegenüber der anspruchsvollsten Musik des Instruments. Ihre Konzertprogramme umfassten Paganinis gefürchtete Caprice Nr. 24, Mauro Giulianis Grande Ouverture, Villa-Lobos' Etüden und eine Gitarrenfassung von Liszts Ungarischer Rhapsodie Nr. 2 — Repertoire, das alles unter vollständiger Kontrolle bestraft. Doch die Technik ist nie die ganze Geschichte: Kritiker und Publikum reagierten auf die ausdrucksvolle Wärme und Formgebung, die sie ihr verleiht.
Eine Künstlerin, die man im Auge behalten sollte
Miyagawa steht ganz am Anfang einer offenbar bedeutenden internationalen Laufbahn, und Konzerttourneen tragen ihren Namen bereits über Japan hinaus. Für Hörer, die die nächste Generation der Klassikgitarre entdecken, gehört sie zu den aufregendsten Namen — ein Beleg, dass das Instrument weiterhin außergewöhnliche junge Stimmen findet.
Häufige Fragen
Woher kommt Haruna Miyagawa?
Sie wurde 2002 in der Präfektur Tokushima, Japan, geboren.
Was ist ihr wichtigster Erfolg?
Der Sieg beim Internationalen Segovia-Gitarrenwettbewerb 2025, einem der führenden Wettbewerbe der Gitarrenwelt.
Was spielt sie?
Virtuoses Repertoire, darunter Paganini, Giuliani, Villa-Lobos und Transkriptionen wie Liszts Ungarische Rhapsodie Nr. 2.





