Adrian Neher - 2026 No. 20
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Über den Gitarrenbauer
Adrian Neher wurde 1995 geboren und wuchs in der Nähe von Ravensburg unweit des Bodensees auf. Zur Musik fand er zunächst als Bassist in verschiedenen Ensembles und Bands, bevor er sich dem Instrumentenbau zuwandte. Von 2015 bis 2018 absolvierte er in Mittenwald eine dreijährige Lehre zum Zupfinstrumentenmacher. Anschließend studierte er von 2018 bis 2022 in Markneukirchen und schloss dort mit dem Meistertitel sowie der Auszeichnung für das beste Abschlussinstrument ab. Seine Bachelorarbeit befasste sich mit praxisrelevanten Eigenschaften acetylierten Holzes im Zupfinstrumentenbau. Von 2022 bis 2025 folgte ein Masterstudium in Markneukirchen, das auch Praktika in Frankreich einschloss und schließlich zu seinem Umzug in die Provence führte. Dort arbeitet er heute in einer gemeinsamen Werkstatt mit Lénie Carpentras.
Neher orientiert sich in seiner Arbeit an einer traditionellen Formsprache, verbindet diese jedoch mit einer konsequenten Auseinandersetzung mit nachhaltig gewonnenen Materialien und deren klanglichem Potenzial. Ein großer Teil seiner Hölzer stammt aus der Bodenseeregion, der Provence und den bayrischen Alpen. Bereits während Ausbildung und Studium widmete er sich intensiv der Suche nach Alternativen zu tropischen Tonhölzern und erprobte Materialien, die sich ästhetisch und mechanisch an den klassischen Vorbildern orientieren. Zu den prägenden Einflüssen zählen neben den Bautraditionen von Mittenwald und Markneukirchen auch der zeitgenössische französische Instrumentenbau sowie die spanische Konzertgitarrenbaukunst.
Über die Gitarre
Diese No. 20 aus dem Jahr 2026 ist eine traditionell gebaute Konzertgitarre mit Fichtendecke und Boden und Zargen aus Räuchereiche. Das Instrument folgt einem Fächerprinzip nach Hernández y Aguado und verbindet diese klassische bauliche Grundlage mit einer auffallend direkten und tragfähigen Tonentfaltung. Die Ansprache ist schnell und unmittelbar, ohne dass der Ton dadurch kurz oder flüchtig wirkte. Gerade in dieser Verbindung liegt eine besondere Qualität der Gitarre, denn auf die rasche Freisetzung des Tons folgt ein bemerkenswert gut gestütztes Sustain.
Klanglich zeigt sich die Gitarre hell und klar, dabei jedoch nicht hart. Um den Ton liegt eine sanfte Schicht weicher Obertöne, die dem Klangbild Glätte und Geschmeidigkeit verleiht. So entsteht eine Stimme, die sich nach vorn trägt und zugleich angenehm geordnet bleibt. Die Balance zwischen Direktheit, Klarheit und einem weichen Obertonspektrum macht das Instrument besonders zugänglich, ohne seine Eigenständigkeit zu verlieren.
Hinzu kommt ein sehr hohes Maß an Spielkomfort. Der Hals und das gesamte Spielgefühl unterstützen die Unmittelbarkeit des Instruments spürbar und tragen dazu bei, dass sich der Ton leicht formen und kontrollieren lässt. Insgesamt präsentiert sich diese Adrian Neher als traditionsbewusst gebaute Konzertgitarre mit schneller Reaktion, guter Tragfähigkeit und einem klaren, süßen Ton, der durch Geschmeidigkeit und überraschend stabiles Sustain an Tiefe gewinnt.
Regelmäßige Pflege verlängert die Lebensdauer des Instruments
Auch bei sorgfältigem Gebrauch kann sich das Aussehen einer Konzertgitarre allmählich verändern oder sie kann auf ungleichmäßige Lagerbedingungen reagieren. Schaue Dir Deine Gitarre regelmäßig genau an und achte auf Veränderungen. Wenn Dein Instrument unter den äußeren Einflüssen leidet, wird es Dich darauf aufmerksam machen.
Schütze Deine Gitarre: Gehe vorsichtig damit um
Sei vorsichtig, wenn Du Dein Instrument mit fettigen oder ungewaschenen Händen berührst: Jeder Hautkontakt greift den Lack an. Natürlich ist eine Gitarre zum Spielen da, aber einige Vorsichtsmaßnahmen tragen dazu bei, ihre Schönheit zu bewahren: Waschen Deine Hände vor dem Spielen, trage lange Ärmel und vermeide unnötigen direkten Hautkontakt mit dem Korpus des Instruments.
Profi-Tipp: Vermeide es, mit einem Hemd, schwerem Schmuck oder einem Gürtel zu spielen, da diese die Gitarre zerkratzen können. Stelle außerdem sicher, dass Der Gitarrenkoffer frei von Gegenständen ist, die das Instrument während der Lagerung beschädigen könnten.
Saitenpflege
Eine gute Angewohnheit ist es, die Saiten nach jedem Spielen kurz abzuwischen. Diese kleine Maßnahme verlängert ihre Lebensdauer erheblich und sorgt für ein gleichmäßiges, angenehmes Gefühl unter den Fingern.
Saubere Saiten sind für die Stimmung Deines Instruments unerlässlich. Korrosion, Schweiß und Staub können die Gleichmäßigkeit der Saiten beeinträchtigen und die genaue Stimmung über das gesamte Griffbrett beeinträchtigen.
Profi-Tipp: Wenn Du Probleme hast, Deine Gitarre zu stimmen, ist es möglicherweise an der Zeit, die Saiten zu wechseln. Ein nützlicher Test ist, die Tonhöhe des Obertons am 12. Bund mit der gegriffenen Note am 12. Bund zu vergleichen. Besteht ein ungewöhnlich großer Abstand zwischen den beiden, haben die Saiten möglicherweise ihre Integrität verloren und sollten ersetzt werden.
Sorge für den Glanz Ihres Schellack-Finishs!
Du hast eine Gitarre mit Schellack-Finish (Schellackpolitur)? Hier ein einfacher Trick: Nehmen ein sauberes Mikrofasertuch und hauche sanft auf die Oberfläche, um einen leichten Nebel zu erzeugen. Reibe anschließend sanft, um Fingerabdrücke, Schweiß und Fett zu entfernen. Das reicht normalerweise schon aus, um die Gitarre in Topform zu halten – ganz ohne Pflegeprodukte!
Profi-Tipp: Gönne Deiner Gitarre alle paar Jahre einen Check bei einem Gitarrenbauer, um sie in Topform zu halten.
Lagerung Deiner Gitarre: Das Klima ist wichtig
Deine Gitarre kann sicher außerhalb ihres Koffers bleiben, solange die Umgebungsfeuchtigkeit 42–55 % und die Temperatur zwischen 18–25 °C beträgt.
Bedenke, dass die Luftfeuchtigkeit im Koffer immer noch schwanken kann, insbesondere bei Jahreszeitenwechseln.
- Zu viel Feuchtigkeit kann zu überspannten Saiten und einem dumpfen Ton führen.
- Zu geringe Luftfeuchtigkeit kann zu einer aufgewölbten Decke, Saitenschnarren oder sogar Rissen führen.
Stelle Deine Gitarre nicht in die Nähe von Heizkörpern, Klimaanlagen oder Fenstern mit direkter Sonneneinstrahlung.
Profi-Tipp: Schließe Deinen Gitarrenkoffer beim Spielen immer. So bleibt das Mikroklima im Koffer stabil und Dein Instrument ist geschützt, sobald Du es es wieder hineinlegst.