Simon Ambridge
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VerkauftVerkauftGitarrenbauer: Simon Ambridge -
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Simon Ambridge – Gitarrenbauer
Simon Ambridge wurde 1951 in London geboren und stammt aus einer Familie mit einer langen Tradition im Holzhandwerk, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht. Sein Interesse an der Gitarre begann in den frühen 1960er-Jahren während des Aufschwungs der Popmusik. Seine erste Gitarre – eine einfache burgunderrote Akustikgitarre mit F-Löchern – legte den Grundstein für eine Leidenschaft, die bis heute anhält.
Vom Möbelbau zum Gitarrenbau
Schon als Kind war Simon Ambridge begeisterter Holzarbeiter, entschied sich jedoch zunächst für ein Studium in Grafikdesign und gründete später ein erfolgreiches Möbelunternehmen in London. Im Jahr 1978 baute er seine erste Akustikgitarre nach dem Vorbild einer Martin 0045. Kurz darauf entstand unter Anleitung von Kevin Aram, der heute selbst ein anerkannter Gitarrenbauer ist, seine erste klassische Gitarre im Stil von Torres. Diese Erfahrung führte zu seiner endgültigen Berufung – zum Gitarrenbau. Dennoch sollten noch rund zehn Jahre vergehen, bevor er sich ganz diesem Handwerk widmen konnte.
Die eigene Werkstatt
Der Schritt in die Selbstständigkeit fiel mit dem Umzug nach Devon im Südwesten Englands zusammen. Möglich wurde dieser durch ein Gründerstipendium des Crafts Council of Great Britain, dessen Jury unter anderem José Romanillos, David Rubio und Paul Fischer angehörten. 1991 erhielt Ambridge den David Canter Memorial Fund Award sowie eine Auszeichnung von Southwest Arts. 1995 richtete er seine Werkstatt auf dem Dartington Estate in Süddevon ein, dem Sitz der renommierten Dartington International Summer School.
Anerkennung und internationale Kundschaft
Im Laufe der Jahre erlangte Simon Ambridge internationale Anerkennung. Seine Kunden kommen aus Nord- und Südamerika, Europa, Australien und dem Fernen Osten. Er lebt mit seiner Frau Anna in South Brent im Dartmoor National Park. Obwohl er weitgehend autodidaktisch arbeitete, verdankt er vielen Gitarrenbauern und Musikern wertvolle Anregungen und Unterstützung.
Philosophie und Bauweise
Seine Gitarren sind inspiriert von den Instrumenten von Antonio de Torres, Santos Hernández und Hermann Hauser I. Durch die Verbindung klassischer Elemente mit eigenen Ideen schafft Ambridge Instrumente, die leicht gebaut, traditionell im Stil und klanglich ausgewogen sind. Er strebt nach einem reichen, klaren und fokussierten Klangbild, das sich über das gesamte Frequenzspektrum erstreckt.
Akustisches Design
Ambridge verwendet eine Fächerbeleistung nach dem Prinzip von Torres, die seiner Ansicht nach eine besonders effiziente Klangprojektion ermöglicht. Während des gesamten Bauprozesses misst und analysiert er die Resonanzen der Decken und Böden, um sicherzustellen, dass alle Bauteile akustisch harmonieren. Sein Ziel ist eine Körperresonanz um den Ton F, die zu Gitarren mit starkem Grundton und klanglicher Stabilität führt.
Obwohl Lautstärke für eine Konzertgitarre wichtig ist, steht für ihn Musikalität über Volumen. Er betont, dass größere Gitarren nicht zwangsläufig mehr Klangfülle bieten, und schätzt die Ausdruckskraft kleinerer Instrumente mit intensiver Präsenz.
Spielbarkeit und Haptik
Spieler loben häufig die Leichtgängigkeit seiner Gitarren. Durch das ideale Gleichgewicht zwischen Saitenspannung und Deckenflexibilität erreicht Ambridge eine besonders angenehme Spielbarkeit. Zudem legt er großen Wert auf die Gestaltung des Halses und die präzise Verarbeitung des Griffbretts, inklusive polierter Bünde.
Kunsthandwerk und Ausdruck
Sein Hintergrund als Gestalter und seine handwerklichen Fähigkeiten ermöglichen ihm eine ausgeprägte Liebe zum Detail. So entstehen Gitarren mit einem hohen Maß an musikalischer und ästhetischer Raffinesse. Qualität steht für Ambridge immer vor Quantität – jährlich fertigt er etwa zehn Gitarren, oft arbeitet er gleichzeitig an ein oder zwei Instrumenten. Jede davon ist ein Unikat, Ausdruck seines künstlerischen Anspruchs und seiner Präzision.
Für Simon Ambridge ist der Gitarrenbau ein zutiefst erfüllender Prozess – eine seltene Gelegenheit, in einer schnelllebigen Zeit ein handgefertigtes, langlebiges Instrument zu schaffen, das Musiker und Zuhörer gleichermaßen berührt und inspiriert.



