Nick Branwell
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Nick Branwell - 2025 - No. 58
Normaler Preis 5.990 €Grundpreis pro Steuerfrei (0% DE)Gitarrenbauer: Nick Branwell
Häufig gestellte Fragen zum Kauf einer Konzertgitarre
Wie wähle ich die richtige Konzertgitarre für mein Niveau?
Die Wahl der passenden Konzertgitarre hängt von deinem Spielniveau, deinen musikalischen Zielen und deinem Budget ab. Anfänger profitieren von Studiomodellen renommierter Werkstätten, während fortgeschrittene Spieler und Profis oft eine handgefertigte Meistergitarre wählen. Wir beraten dich gerne persönlich und schicken dir auf Wunsch ausführliche Klangbeispiele und Videos.
Was unterscheidet eine Meistergitarre von einer Studiogitarre?
Meistergitarren werden komplett von Hand in der Werkstatt eines einzelnen Gitarrenbauers gefertigt. Es kommen ausschließlich hochwertige, gut abgelagerte Tonhölzer zum Einsatz. Studiogitarren werden in kleinen Serien gefertigt, oft unter Aufsicht des Meisters, und bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis für Schüler und ambitionierte Amateure.
Kann ich eine Konzertgitarre 14 Tage zu Hause testen?
Ja – jede Gitarre, die du bei uns kaufst, darfst du 14 Tage in Ruhe zu Hause testen. Diese kostenlose Testphase gilt weltweit für alle Bestellungen, egal ob in Deutschland, Europa, den USA, Asien oder anderswo. Wir versenden dein Instrument versichert in einem hochwertigen Koffer, damit du es unter deinen eigenen akustischen Bedingungen ausprobieren kannst. Sollte die Gitarre nicht die richtige für dich sein, schick sie einfach zurück und du erhältst den vollen Kaufpreis erstattet.
Kann ich eine Konzertgitarre vor dem Kauf testen?
Selbstverständlich. Du bist herzlich eingeladen, unseren Showroom in Karlsruhe zu besuchen und die Instrumente in Ruhe zu testen. Termine vereinbaren wir gerne persönlich. Falls ein Besuch nicht möglich ist, senden wir dir detaillierte Videos und Klangbeispiele und beraten dich ausführlich per Telefon oder Video-Call.
Welche Zahlungsmöglichkeiten und Finanzierungen bietet ihr an?
Wir akzeptieren Banküberweisung, PayPal, gängige Kreditkarten sowie Klarna. Für hochwertige Instrumente bieten wir auf Anfrage individuelle Ratenzahlungen an. Sprich uns gerne direkt an, wir finden für jedes Budget eine passende Lösung.
Wie pflege ich meine Konzertgitarre richtig?
Eine Konzertgitarre benötigt eine konstante Luftfeuchtigkeit zwischen 45 und 55 Prozent. Lagere das Instrument im Koffer mit einem Luftbefeuchter, vermeide direkte Sonneneinstrahlung und große Temperaturschwankungen. Wechsle die Saiten regelmäßig und reinige die Gitarre mit einem weichen Mikrofasertuch.
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Porträt des Gitarrenbauers
Dieses Porträt beschreibt den Werdegang eines autodidaktischen Gitarrenbauers, der seine Laufbahn 1964 mit dem Bau von zwei E-Gitarren für die Schulband begann. Die Instrumente waren spielbar, und in den darauffolgenden Jahrzehnten widmete er sich vor allem dem Musizieren. Nach fünfzig Jahren des Spielens auf unterschiedlichsten Gitarren – von preiswerten bis zu hochwertigen Modellen – definiert er Qualität durch das Gehör: wie eine Gitarre klingen kann oder sollte.
Musikalischer Hintergrund und Ansatz
Nach dem Abbruch eines Philosophiestudiums in Bristol wandte er sich vollständig der Musik zu: Bands mit Eigenkompositionen und Coverstücken aus Rock, Blues, Folk und Singer-Songwriter-Stilen. Den Lebensunterhalt verdiente er durch praktische Berufe wie Tischlerei, Bauarbeiten und später Landschaftsgärtnerei. Daneben schrieb er Gartenartikel und ein Buch über biologisches Gärtnern. Seine Herangehensweise war stets handwerklich geprägt – präzise, überlegt und auf wiederholbare Ergebnisse ausgerichtet.
Vom Handwerk zur Feinmechanik
Im Gegensatz zu vielen Gitarrenbauern, die aus Kunst, Ingenieurwesen oder Möbelbau kommen, war seine Arbeit eher schnell und praxisorientiert als maßgefertigt. Doch schon früh entwickelte er ein Auge für Details – vom Bau winziger Segelschiffe mit Takelage und Kanonen bis hin zum Songwriting mit handwerklicher Präzision. Der Übergang zu Toleranzen im Bereich von Zehntelmillimetern fiel ihm daher leicht.
Ausbildung und Mentoren
Die formale Ausbildung begann mit einem Abendkurs an der London Metropolitan University bei Nick Pyle. Eine Woche in Wales mit Pete Howlett zeigte, welches Tempo möglich ist: In fünfeinhalb Tagen wurde ein Tenor-Ukulele gebaut, lackiert und besaitet. Es folgten zwei Teilzeitjahre am South Thames College bei Mike Hobbs, der umfassendes Wissen über Gitarrenbau und Reparatur vermittelte. Anschließend nahm er an zwei einmonatigen Intensivkursen teil – bei Richard Osborne in Wales mit Schwerpunkt Stahlsaitengitarren und Mandolinen, sowie bei Pablo Requena in Málaga, wo er eine Konzertgitarre baute. Jede Lehrperson hatte eigene Methoden, aus denen er wesentliche Erfahrungen mitnahm.
Werkzeuge und Arbeitsweise
Er bevorzugt Handwerkzeuge und arbeitet so oft wie möglich freihändig. Vorrichtungen und Fräsen kommen nur dann zum Einsatz, wenn sie die beste Lösung darstellen, da ein Fehler viel Arbeit zerstören kann. Die ersten Gitarren entstanden fast ausschließlich mit Handwerkzeugen; heute erleichtern Bandsäge und Schleifmaschinen einige Arbeitsschritte, ohne den handwerklichen Charakter zu verlieren.
Werkstatt und Standort
Die Werkstatt befindet sich über dem Atelier der Bildhauerin Almuth Tebbenhoff in einer umgebauten Kirche in Southfields, Süd-London. Der Ort bietet Raum für konzentriertes Arbeiten und vereint traditionelle Werkbanktechniken mit moderner Ausstattung.
Zusätzlicher Kontext
Die London Metropolitan University bietet Kurse im Gitarrenbau an, und der Gitarrenbauer Nick Pyle gehört zu den bekannten Lehrenden des Programms.
Der Ukulele-Bauer Pete Howlett lebt in Wales und ist für sein Modell „Revelator“ und seine handwerkliche Erfahrung bekannt.
Mike Hobbs betreibt Werkstätten in Epsom, Surrey, und bietet Kurse sowie Reparaturen im Bereich Gitarrenbau an.
Richard Osborne fertigt Akustikgitarren, Mandolinen und Bouzoukis und leitet Instrumentenbaukurse im Vereinigten Königreich.
Pablo Requena ist ein spanischer Gitarrenbauer aus Málaga, spezialisiert auf traditionelle klassische und Flamenco-Gitarren. Er bietet zudem Kleingruppenkurse an.
Die Bildhauerin Almuth Tebbenhoff gründete ihr Atelier in Southfields im Jahr 1981 in einer ehemaligen Kirche – demselben Gebäude, in dem sich auch die Werkstatt des Gitarrenbauers befindet.
