Felipe Conde
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VerkauftVerkauftGitarrenbauer: Felipe Conde -
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Gitarrenbauer: Felipe Conde
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Gitarrenbauer: Felipe Conde
Häufig gestellte Fragen zum Kauf einer Konzertgitarre
Wie wähle ich die richtige Konzertgitarre für mein Niveau?
Die Wahl der passenden Konzertgitarre hängt von deinem Spielniveau, deinen musikalischen Zielen und deinem Budget ab. Anfänger profitieren von Studiomodellen renommierter Werkstätten, während fortgeschrittene Spieler und Profis oft eine handgefertigte Meistergitarre wählen. Wir beraten dich gerne persönlich und schicken dir auf Wunsch ausführliche Klangbeispiele und Videos.
Was unterscheidet eine Meistergitarre von einer Studiogitarre?
Meistergitarren werden komplett von Hand in der Werkstatt eines einzelnen Gitarrenbauers gefertigt. Es kommen ausschließlich hochwertige, gut abgelagerte Tonhölzer zum Einsatz. Studiogitarren werden in kleinen Serien gefertigt, oft unter Aufsicht des Meisters, und bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis für Schüler und ambitionierte Amateure.
Kann ich eine Konzertgitarre 14 Tage zu Hause testen?
Ja – jede Gitarre, die du bei uns kaufst, darfst du 14 Tage in Ruhe zu Hause testen. Diese kostenlose Testphase gilt weltweit für alle Bestellungen, egal ob in Deutschland, Europa, den USA, Asien oder anderswo. Wir versenden dein Instrument versichert in einem hochwertigen Koffer, damit du es unter deinen eigenen akustischen Bedingungen ausprobieren kannst. Sollte die Gitarre nicht die richtige für dich sein, schick sie einfach zurück und du erhältst den vollen Kaufpreis erstattet.
Kann ich eine Konzertgitarre vor dem Kauf testen?
Selbstverständlich. Du bist herzlich eingeladen, unseren Showroom in Karlsruhe zu besuchen und die Instrumente in Ruhe zu testen. Termine vereinbaren wir gerne persönlich. Falls ein Besuch nicht möglich ist, senden wir dir detaillierte Videos und Klangbeispiele und beraten dich ausführlich per Telefon oder Video-Call.
Welche Zahlungsmöglichkeiten und Finanzierungen bietet ihr an?
Wir akzeptieren Banküberweisung, PayPal, gängige Kreditkarten sowie Klarna. Für hochwertige Instrumente bieten wir auf Anfrage individuelle Ratenzahlungen an. Sprich uns gerne direkt an, wir finden für jedes Budget eine passende Lösung.
Wie pflege ich meine Konzertgitarre richtig?
Eine Konzertgitarre benötigt eine konstante Luftfeuchtigkeit zwischen 45 und 55 Prozent. Lagere das Instrument im Koffer mit einem Luftbefeuchter, vermeide direkte Sonneneinstrahlung und große Temperaturschwankungen. Wechsle die Saiten regelmäßig und reinige die Gitarre mit einem weichen Mikrofasertuch.
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Felipe Conde – Eine Dynastie des spanischen Gitarrenbaus
1882–1937 – Erste Epoche: Domingo Esteso
Die Geschichte der Familie Conde im spanischen Gitarrenbau beginnt mit Domingo Esteso, einem der bedeutendsten Gitarrenbauer Spaniens. Er begann seine Laufbahn als Lehrling in der Werkstatt von Manuel Ramírez und arbeitete nach dessen Tod für dessen Witwe weiter, wobei er seinen Namen neben dem Etikett des Meisters setzte.
In der Werkstatt arbeitete Esteso gemeinsam mit Santos Hernández und Enrique García – drei Namen, die als bedeutende Erben der Schule von Manuel Ramírez in die Geschichte eingingen. Seine Instrumente zeichnen sich durch ihre handwerkliche Perfektion und ihren einzigartigen Klang aus, Eigenschaften, die sie bis heute zu gesuchten Sammlerstücken machen.
Später gründete Esteso seine eigene Werkstatt in der Gavina-Straße 7 in Madrid, gemeinsam mit Nicolasa Salamanca, die die Gitarren lackierte. Diese Zeit gilt als seine produktivste Phase, in der viele seiner schönsten Instrumente entstanden. Aufgrund der wirtschaftlichen Lage in Spanien wurden zahlreiche Gitarren nach Argentinien exportiert, insbesondere über das Haus Romero y Fernández in Buenos Aires.
In den Jahren 1926 und 1929 traten seine Neffen Faustino Conde und Mariano Conde in die Werkstatt ein. Unter Esteso erlernten sie die Kunst des spanischen Gitarrenbaus und arbeiteten bis zu seinem Tod im Jahr 1937 an seiner Seite. Während des Spanischen Bürgerkriegs wurde die Produktion bis 1939 stark eingeschränkt fortgeführt.
1937–1959 – Zweite Epoche: „Viuda y Sobrinos de Esteso“
Nach Estesos Tod führten seine Witwe und seine Neffen die Werkstatt unter dem Namen „Viuda y Sobrinos de Esteso“ weiter – ein Zeichen des Respekts gegenüber Nicolasa Salamanca. In dieser Zeit trat auch der jüngste Bruder, Julio Conde, in die Werkstatt ein. Sie blieben der Schule ihres Onkels treu, führten aber kleinere Änderungen an Schablonen und Verzierungen ein.
Um 1953 entwarfen sie für ihre hochwertigen Modelle eine neue Kopfplatte, die sogenannte „Halbmond-Kopfplatte“, die bald zum Markenzeichen wurde. Charakteristisch für diese Zeit ist der warme Klang ihrer Gitarren, das Ergebnis der Verbindung von Tradition und kontinuierlicher Klangforschung. Unter den Musikern, die ihre Instrumente spielten, waren Regino Sainz de la Maza, Alirio Díaz, Quintín Esquembre und Manolo de Huelva.
1957 eröffneten sie eine zweite Werkstatt in Pozuelo de Alarcón, in der Gitarren ohne Signatur gefertigt wurden – sogenannte „zweite Linie“-Instrumente.
1959–1989 – Dritte Epoche: „Hermanos Conde Sobrinos de Esteso“
Nach dem Tod von Nicolasa Salamanca änderte sich der Name in „Hermanos Conde – Sobrinos de Domingo Esteso“. Diese Periode war die erfolgreichste Phase der Familie Conde: Ihre Gitarren wurden von legendären Künstlern wie Niño Ricardo, Sabicas, Paco de Lucía, Mario Escudero, Tomatito, Al Di Meola, John McLaughlin und vielen anderen gespielt.
In den 1960er-Jahren wurde die Halbmond-Kopfplatte zum offiziellen Markenzeichen. Zudem führten sie eine neue „Negra“-Flamencogitarre ein – eine Gitarre aus Palisander, die traditionell für klassische Gitarren verwendet wurde. Durch Paco de Lucía erlangte dieses Modell weltweite Berühmtheit und veränderte den Klang der Flamencogitarre nachhaltig.
1971 trat Felipe Conde in die Werkstatt in der Gravina-Straße 7 ein. Von seinem Vater Mariano lernte er nicht nur handwerkliche Perfektion, sondern auch den engen Austausch mit Musikern – zwei Prinzipien, die sein ganzes Schaffen prägen sollten. Später stieß auch sein Bruder Mariano Conde Jr. hinzu.
1980–2010 – Vierte Epoche: „Conde Hermanos Sucesores Sobrinos de Esteso“
1980 eröffnete Mariano Conde eine neue Werkstatt in der Felipe-V.-Straße 2 in Madrid, womit ein neues Kapitel in der Familiengeschichte begann. Nach dem Tod seines Bruders Faustino im Jahr 1988 arbeitete die Werkstatt unabhängig weiter. Felipe Conde und sein Bruder übernahmen die Leitung und entwickelten die Instrumente mit neuen Materialien, Werkzeugen und modernen Verfahren weiter – ohne dabei den traditionellen Klangcharakter zu verlieren.
Während dieser Zeit entstanden die berühmten Modelle der Reihe Felipe V, bekannt für ihre aufwendige Einlegearbeit, ausgesuchte Hölzer und präzise Fertigung. Die Gitarren wurden weltweit gespielt – von Künstlern wie Paco de Lucía über Lenny Kravitz bis David Byrne.
Felipe Conde vertrat die Marke auf internationalen Messen wie Frankfurt Musikmesse, NAMM und in Japan und machte die spanische Gitarrenkunst weltweit bekannt.
2010–2019 – Fünfte Epoche: „Felipe Conde Guitarrero“
Im Jahr 2010 begann Felipe Conde ein neues Kapitel – gemeinsam mit seinen Kindern María und Felipe Jr.. Nach jahrzehntelanger Erfahrung und in Erinnerung an seinen Vater widmete er sich mit neuer Energie der Weiterführung der Familienlinie. Die Werkstatt an der Arrieta-Straße 4 in Madrid, gegenüber der früheren Felipe-V.-Werkstatt, wurde zum neuen Zentrum seines Schaffens.
Heute ist Felipe Conde eine Schlüsselfigur des modernen spanischen Gitarrenbaus. Er verbindet Tradition und Innovation, fördert den direkten Austausch mit Gitarristen und lehrt seinen Kindern das Handwerk, das seit über einem Jahrhundert den Namen Conde prägt. Damit bleibt die Dynastie der Conde-Gitarrenbauer lebendig – ein Symbol für die unvergleichliche Kunst und den Klang der spanischen Gitarre.




