Die Sonata, Op. 61 von Joaquín Turina ist das bedeutendste Werk, das er je für die klassische Gitarre schrieb — eine dreisätzige romantische Sonate in d-Moll, die Flamenco-Puls mit formaler europäischer Architektur verbindet. 1931 komponiert und Andrés Segovia gewidmet, wurde sie von Segovia am 29. Januar 1932 an der Accademia di Santa Cecilia in Rom uraufgeführt.
Ein großformatiges Statement
Turina brachte in die Sonate alles mit, was seine kompositorische Stimme prägte: formale Ausbildung in Paris, impressionistische Harmonik und vor allem die Flamenco-Tradition seiner Heimatstadt Sevilla. Das Ergebnis klingt zutiefst spanisch und trägt gleichzeitig das volle Gewicht einer ernsthaften europäischen Konzertform.
Die Sätze
Allegro / Allegretto tranquillo — ein 12-taktiger Flamenco-Puls durchzieht den Satz; Andante — lyrisches Herzstück; Allegro vivo — das offenste Flamenco-Finale.
Aufgeführt bei Siccas Guitars
Das Spiel
Fortgeschritten bis Konzertlevel. Siehe den vollständigen Turina-Leitfaden.





