Die Sevillana, Op. 29 von Joaquín Turina war das erste Stück, das er je für klassische Gitarre schrieb — und es wurde eines der meistgespielten. Eine freie Fantasie auf den Geist eines andalusischen Tanzes, die mit Rasgueados öffnet und schließt.
Der Tanz
Die Sevillana ist eine traditionelle Volkstanzform aus Sevilla, vor allem mit der jährlichen Feria de Abril verbunden. Turina untertitelt sein Stück als „Fantasía" und evoziert damit den Geist des Tanzes, ohne seiner strengen Architektur zu folgen. Phrygische Dominantskalen und maurisch beeinflusste Harmonik durchziehen das Werk.
Das Werk
Turina vollendete das Stück im November 1923 auf ausdrücklichen Wunsch von Segovia; Segovia gab die Uraufführung am 17. Dezember 1923 in Madrid. Die Rasgueados, die das Werk einrahmen, verankern es sofort im Flamenco-Territorium.
Aufgeführt bei Siccas Guitars
Das Spiel
Fortgeschritten bis mittelschwer. Siehe den vollständigen Turina-Leitfaden.





