Australien ist zu einem der spannendsten Zentren des modernen Gitarrenbaus geworden, und Kim Lissarrague gehört zu den Bauern, die diesen Ruf in die Welt tragen. Aus einer kleinen Werkstatt in den Blue Mountains westlich von Sydney baut er jedes Jahr eine begrenzte Zahl hoch angesehener Konzertgitarren.
Ein autodidaktischer Anfang
Lissarrague entwarf seine ersten Gitarren 1991 mit gerade dreizehn Jahren und brachte sich die Grundlagen aus Liebe zu Musik und Holzarbeit selbst bei. Früh vom australischen Bauer Peter Riffin inspiriert, widmete er sich dem Bauen — und, als Spieler selbst, dem Verständnis dafür, was eine Gitarre einem Musiker geben muss.
Spanische Wurzeln, australische Schule
Seine Grundlagen sind traditionell: Er schöpfte aus den klassischen Entwürfen von Ignacio Fleta und Robert Bouchet. Doch wie viele seiner Landsleute nahm er auch die Innovationen der modernen australischen Schule auf — die Linie von Bauern wie Gérard Gilet, Robin Moyes und Jim Williams, die der Welt die kraftvolle Lattice-Gitarre gab. Zwischen 1997 und 2000 arbeitete er bei James Cargill Guitars und verfeinerte sein Handwerk, bevor er sein eigenes Modell entwickelte.
Seine eigene Stimme
Dieses von der australischen Schule inspirierte Modell hat internationale Anerkennung gefunden und wird von Konzertkünstlern wie Izhar Elias in den Niederlanden gespielt. Eine Lissarrague ist der Treffpunkt zweier Welten: die Wärme und Tradition der spanischen Gitarre und die Klarheit und Projektion, die australische Bauer wegbereiteten.
Häufige Fragen
Wer ist Kim Lissarrague?
Ein australischer Gitarrenbauer aus den Blue Mountains, bekannt für fein gebaute Konzertgitarren in der modernen australischen Tradition.
Was beeinflusste seinen Bau?
Die spanischen Entwürfe von Fleta und Bouchet, verbunden mit den Innovationen der australischen Schule.
Wer spielt seine Gitarren?
Konzertkünstler international, darunter Izhar Elias in den Niederlanden.





