Was die meisten Zuhörer an Mariya Smirnova zuerst auffällt, ist der Klang. Die Gitarristin mit russisch-deutschen Wurzeln, die in Köln lebt, ist bekannt für einen ungewöhnlich warmen und klaren Ton – manchmal so resonant und anhaltend, dass die Gitarre die Farbe einer Harfe anzunehmen scheint. Es ist eine Qualität, die selbst vertrautes Repertoire wie neu klingen lässt.
Ein vielseitiges Repertoire
Smirnovas Konzertprogramme bewegen sich souverän über Stile und Epochen hinweg – von der romantischen Gitarrenmusik Napoléon Costes über die Tango-Ästhetik Astor Piazzollas bis hin zur Musik des zeitgenössischen spanischen Komponisten Nikita Koshkin und anderer wie Javier Alfonso. Diese Bandbreite lässt auf eine Spielerin schließen, die sich weniger an einem einzigen Spezialgebiet orientiert, als vielmehr an Neugier und der Suche nach Musik, in der ihr Ton zum Singen kommt.
Die Kunst des Tremolo
Sie ist besonders bekannt für ihre Beherrschung des Tremolo – der Technik, die in Stücken wie Tárregas Recuerdos de la Alhambra zentral ist, bei der die rasche Wiederholung einer einzelnen Note die Illusion einer kontinuierlichen, gehaltenen Melodie erzeugt. Gut ausgeführt ist Tremolo einer der schönsten Effekte, die die Gitarre produzieren kann, und einer der schwierigsten, um wirklich gleichmäßig zu klingen. Es ist kein Zufall, dass diese anspruchsvolle Technik mit ihrem Namen assoziiert wird.
Eine Gitarristin, die man hören sollte
Smirnova spielt feine moderne Instrumente – darunter eine Gitarre des zeitgenössischen italienischen Gitarrenbauers Angelo Vailati – und ihre Aufnahmen haben sie einem wachsenden internationalen Publikum vorgestellt. Ihre Kunst ist vor allem eine Kunst des Klangs und der Linie: eine Erinnerung daran, dass auf der klassischen Gitarre Klangschönheit selbst eine Form des Ausdrucks ist.
FAQ
Wo lebt Mariya Smirnova?
In Köln, Deutschland; sie hat russisch-deutsche Wurzeln.
Wofür ist sie bekannt?
Für einen singenden, harfenartigen Klang und eine feine Beherrschung der Tremolo-Technik.
Was spielt sie?
Ein breites Repertoire, darunter Coste, Piazzolla und zeitgenössische Komponisten.
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Auftritte bei Siccas Guitars
Jeder klassische Gitarrist, der bei Siccas Guitars auftritt, bringt einen eigenen musikalischen Weg zum Instrument mit – geprägt durch jahrelanges Studium, Wettbewerbserfahrungen und die musikalische Tradition, der er sich verschrieben hat. Die klassische Gitarre erfordert nachhaltiges technisches Engagement und eine tiefe Auseinandersetzung mit einem Repertoire, das von der Renaissance bis zu Werken reicht, die für lebende Interpreten geschrieben wurden. Es ist ein Instrument, dessen volle Möglichkeiten sich erst mit der Zeit offenbaren.





