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Jose Marin Plazuelo - 2010 - Flamenca Negra No. 681
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Über den Gitarrenbauer
José Marin Plazuelo wurde 1960 in Granada geboren und ist sowohl der Neffe als auch Schüler von Antonio Marin Montero, einer gefragtesten und bekanntesten Gitarrenbauer Granadas. Die Lehre bei seinem Onkel begann José Marin im Alter von nur 14 Jahren und begann kurz darauf mit dem Bau von Gitarren unter seinem eigenen Namen. Dabei fertigt er sehr fein gebaute Gitarren auf höchstem Niveau. Seine Gitarren werden weltweit von professionellen und ambitionierten Gitarristen gespielt. Bis heute teilt er seine Werkstatt mit Antonio Marin Montero und José Gonzalez Lopez. J. M. Plazuelo hat sich als würdiger Nachfolger des angesehenen Erbes von Antonio Marin Montero etabliert. Dieses Instrument verkörpert akribische Handwerkskunst und eine kluge Auswahl an Materialien – beides essenzielle Qualitäten im Bau hochwertiger Gitarren.Über die Gitarre
Diese „Flamenca Negra“, Nummer 681, verfügt über eine fein gemaserte Fichtendecke sowie Rücken und Zargen aus indischem Palisander. Ihre tiefe Korpusresonanz um E/F hebt sie von anderen Flamenco-Gitarren ab und bietet runde, tiefe Bässe und einen vergleichsweise langen Sustain. Sie zeichnet sich durch eine schnelle Ansprache und einen insgesamt hellen Klang aus, bietet jedoch zugleich zahlreiche Farbnuancen. Das Instrument befindet sich in einem sehr guten Zustand, mit mehreren, aber oberflächlichen Spielspuren und keinerlei strukturellen Mängeln. Dies ist ein Zeichen sowohl für exzellentes Handwerk als auch für sorgfältige Pflege. Dadurch bleibt nicht nur die ästhetische Anziehungskraft erhalten, sondern auch die Klangqualität und die Bespielbarkeit über die Jahre hinweg.
Otto Rauch ist ein deutscher Gitarrenbauer aus der kleinen Stadt Obermoschel in Rheinland-Pfalz. Mit über 35 Jahren Erfahrung als Gitarrenbauer ist er einer der deutschen Pioniere der Double-Top-Bauweise. Nachdem er Anfang der 1990er Jahre eine Gitarre von Matthias Dammann repariert hatte, begann Otto Rauch mit dem Bau von Double-Top-Gitarren. Zunächst verwendete er Zedernstreben und dann einen Balsakern, eine Konstruktion, die er im Laufe der Jahre weiterentwickelte. Als Otto Rauch einem Freund beim Aufbau seines Geigenbaugeschäfts half, stieß er auf den Namen des venezianischen Geigenbauers Domenico Montagnana aus dem 18. Jahrhundert. Seine Celli werden für ihren dunklen Ton, ihr fantastisches Klangvolumen und ihre rätselhafte Konstruktion gelobt. Da diese drei Attribute Ottos Konstruktion widerspiegeln, übernahm er den Namen und das Modell Domenico Montagnana war geboren.









