Aus einer Werkstatt in East Sussex baut Philip Woodfield seit über drei Jahrzehnten still einige der bewundertsten Konzertgitarren Großbritanniens — Instrumente, die traditionell aussehen und sich so anfühlen, aber durch und durch moderne Technik verbergen.
Ein Leben im Holz
Woodfield liebt feine Holzarbeit seit der Kindheit, und in über dreißig Jahren baute er mehr als 350 Instrumente. Seine Methode ist bewusst handwerklich: Er arbeitet vor allem mit traditionellen Handwerkzeugen und veredelt mit Schellackpolitur, auf der Suche nach einer persönlichen Verbindung zu jeder Gitarre statt einer Fließbandfertigung. Sein Blick fürs Tonholz ist berühmt streng — nur ein kleiner Teil des Holzes, das er prüft, genügt je seinem Maßstab.
Traditionelles Aussehen, moderne Stimme
Woodfield baut fächerbeleistete Gitarren — seine Modelle Torres und Series One — doch sein jüngerer Schwerpunkt sind feine Lattice-(Gitter-)Gitarren. Sein Ziel ist subtil und klug: Gitarren, die traditionell aussehen, sich so anfühlen und klingen, in Wahrheit aber moderne Lattice-Instrumente sind, mit der Kraft und Klarheit, die diese Bauweise bringt. Eine sehr britische Balance aus Zurückhaltung und Innovation. Mehr zu Lattice- und Doubletop-Bauweise →
Von führenden Künstlern gespielt
Zu den Konzertspielern auf einer Woodfield zählen Scott Tennant vom Los Angeles Guitar Quartet, der italienische Virtuose Giulio Tampalini und der britische Gitarrist Raymond Burley — eine Liste, die für die Beständigkeit und Qualität seiner Arbeit spricht.
Häufige Fragen
Wer ist Philip Woodfield?
Ein britischer Gitarrenbauer aus East Sussex, bekannt für fein gearbeitete, weitgehend von Hand gebaute Konzertgitarren.
Welche Gitarren baut er?
Sowohl traditionelle fächerbeleistete Modelle als auch moderne Lattice-Instrumente, die ein traditionelles Aussehen bewahren.
Wer spielt seine Gitarren?
Künstler wie Scott Tennant (LA Guitar Quartet), Giulio Tampalini und Raymond Burley.





