Murat Usanmaz
Murat Usanmaz wurde in Istanbul geboren und begann 1994 ohne formalen Unterricht Gitarre zu spielen. 2001 trat er in die Gitarrenklasse des Staatskonservatoriums der Istanbuler Universität ein und schloss 2005 sein Studium in der Klasse von Cem Kücumen ab. Von 2005 bis 2007 studierte er Solistenperformance beim Komponisten Rafael Andia an der École Normale de Musique de Paris.
Er besuchte Meisterkurse bei Manuel Barrueco, David Russell, Pavel Steidl in Deutschland sowie Costas Cotsiolis in Griechenland und nahm an Flamenco-Sommerschulen in Spanien unter Emilio Maya und Miguel Angel Cortes teil.
Usanmaz hat Gitarrenkonzerte aufgeführt, darunter Joaquín Rodrigos Concierto de Aranjuez, A. Vivaldis Konzert in D-Dur und F. Carullis Konzert in A-Dur mit verschiedenen Orchestern. Er gab auch die erste türkische Aufführung von Astor Piazzollas Gitarren- und Bandoneon-Konzert.
Beim „Internationalen Bosporus-Festival" wurde er zum ersten türkischen Gitarristen, der das Gitarrenkonzert von Cemal Reşit Rey aufführte.
Er ist bei den „International Akbank Art Guitar Days", den „CRR Youth Guitar Days", dem „Kadıköy Classical Festival" und an zahlreichen Universitäten aufgetreten.
Als Gitarrist hat er an verschiedenen Projekten und Konzerten in China, Italien, Algerien, Deutschland, Turkmenistan, Finnland sowie an Spielstätten wie dem Aya-Irini-Museum, İş Sanat, Borusan, Cemal Reşit Rey Konzerthalle, Nardis Jazz Club, Atatürk-Kulturzentrum, National Reassurance, Darphane-i Amire, Dungeons of Yedikule und dem Harbiye Open Air Theater teilgenommen.
Für TRT Müzik produzierte und moderierte er die Sendungen „Worthy of Note" und „Anonymous".
Neben seiner Solokarriere tritt Usanmaz mit dem Murat-Usanmaz-Quintett und 3gitarİstanbul auf und schreibt klassische Gitarrenartikel für das „Guitar Magazine".
Auftritte bei Siccas Guitars
Jeder klassische Gitarrist, der bei Siccas Guitars auftritt, bringt einen eigenen musikalischen Weg zum Instrument mit – geprägt durch jahrelanges Studium, Wettbewerbserfahrungen und die musikalische Tradition, der er sich verschrieben hat. Die klassische Gitarre erfordert nachhaltiges technisches Engagement und eine tiefe Auseinandersetzung mit einem Repertoire, das von der Renaissance bis zu Werken reicht, die für lebende Interpreten geschrieben wurden. Es ist ein Instrument, dessen volle Möglichkeiten sich erst mit der Zeit offenbaren.





