Martin Mastik
Martin Mastik studierte Gitarre in London bei John Duarte und Laute am Early Music Center bei Anthony Rooley und Chris Wilson. Nach seinem Abschluss erhielt er den Hepzibah Menuhin Award und nahm an Meisterkursen mit Julian Bream in Lübeck sowie Andrés Segovia in Los Angeles teil. Anschließend begann er eine weltweite Konzerttätigkeit. In Amerika trat er unter anderem in San Francisco, Los Angeles, Philadelphia, San Diego, Richmond, Miami, Cleveland und New York auf. Europäische Engagements führten ihn nach London, Nizza, Reims, Helsinki, Barcelona, Mallorca, Leipzig, Dresden, Prag und München, wo er kurzfristig seinen Mentor Julian Bream im Hercules-Saal ersetzte. In Asien konzertierte er in Japan, China, Macao, Singapur, Thailand, Malaysia, Vietnam, Hongkong und auf den Philippinen. Er gastierte bei renommierten Festivals wie Lahti, Verbier, Nizza, Schleswig-Holstein, Pollença-Mallorca, dem Istanbul Music Festival, dem Toledo International Music Festival, dem Miami Tango Festival, dem Macao International Music Festival, den Flâneries Musicales d’Été de Reims und in Tours, wo er in einer Fernsehausstrahlung von Vivaldis Doppelkonzert für Viola und Gitarre mit Yuri Bashmet und den Moscow Solisti als Solist zu hören war.
Mastik unterrichtete an der Universität Tokio, der Royal Scottish Academy of Music and Drama in Glasgow, der National University of Singapore, der National Arts Academy Kuala Lumpur, der Chulalongkorn University in Bangkok, dem Konservatorium Ho-Chi-Minh-Stadt, der Temple University in Philadelphia, dem Konservatorium in Malta sowie dem Konservatorium von Toledo in Spanien. Zudem leitete er Meisterkurse in Assisi und an der International Summer Music Academy in Nizza. Zu seinen Engagements zählen ein Recital mit Frederica von Stade im Palau de la Música in Barcelona, ein Solokonzert und Kammermusikauftritt mit Nigel Kennedy und Cho-Liang Lin beim Verbier Festival sowie ein Schubert-Programm beim Schubert Festival in der Library of Congress in Washington, D.C. Weitere Höhepunkte waren Auftritte mit dem Pražák Quartett beim Regensburger Musikfestival sowie Solorecitals im Bing Theater des Los Angeles County Museum of Art, im California Palace of the Legion of Honor in San Francisco, im San Diego Museum of Art, im Manoel Theatre in Malta, im Palace du Culture in Algier und im Cleveland Museum of Art. In den Jahren 2002–2003 tourte er durch Malaysia, Vietnam, Singapur, Thailand, Algerien und Malta, wo er unter der Schirmherrschaft der US-Botschaften Recitals, Meisterkurse und Live-Fernsehkonzerte gab.
Mastik entdeckte und spielte die Weltpremiere von Mario Castelnuovo-Tedescos Drittem Gitarrenkonzert – Capriccio Diabolico in der revidierten Fassung für Gitarre und Orchester mit dem Bergen Philharmonic Orchestra unter Dmitri Kitajenko am 5. Oktober 1996 in der Grieg Hall, Bergen. Am 28. November 1999 folgte die Deutschlandpremiere mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter Herbert Blomstedt bei einem UNICEF-Galakonzert. Die britische Erstaufführung von Astor Piazzollas Gitarrenkonzert gab Mastik 1998 im London Royal Festival Hall mit dem London Philharmonic Orchestra.
Im April 2002 spielte er die Premiere des Piazzolla-Gitarrenkonzerts mit dem New World Symphony Orchestra in Miami. In der Saison 2003 war er Solist in diesem Werk mit der Dresdner Philharmonie. Martin Mastik, ein amerikanischer Staatsbürger tschechischer Herkunft, spielt eine „Perseveranda“-Gitarre von José Luis Romanillos.
Rezensionen: New York Times – „Ein talentierter Künstler: seine Instinkte sind unmittelbar musikalisch, die Darbietung kunstvoll und intelligent gestaltet.“ L.A. Times – „Eine dramatische, zielgerichtete und intensiv involvierte Interpretation, erfrischende Flüssigkeit und Überzeugung.“ Die Welt – „Das Festival hat viele Stars hervorgebracht … dies gilt auch für Martin Mastik, der unwiderstehlich war.“ Birmingham Post – „Fesselte sein Publikum mit beeindruckendem Talent und großem persönlichem Charme.“ Sun-Sentinel Miami – „Mastik war in seiner atmosphärischen Eröffnungskadenz großartig.“ Dresden Neueste Nachrichten – „Behandelte sein Instrument mit liebender Zärtlichkeit und riss die Zuhörer von den Sitzen.“





