Isabella Selder
Isabella Selder, geboren 1990 in Friedberg, Bayern, begann im Alter von sechs Jahren unter der Anleitung von Stefan Schmidt Gitarre zu spielen. Ihr Talent wurde schnell deutlich, was zu frühen Auftritten bei bedeutenden Festivals wie Young Talents in Nürtingen und Erfolgen bei Wettbewerben wie Jugend musiziert, dem Anna-Amalia-Internationalen Gitarrenwettbewerb in Weimar (2007, 2011) und dem RAGO-Wettbewerb in Stuttgart (2009) führte. Zuletzt erhielt sie den vierten Preis beim XVIII. Internationalen Gitarrenfestival in Coria (Spanien) und den dritten Preis beim IX. Concurso Internacional „Norba Caesarina" in Cáceres, Spanien.
Im Jahr 2013 trat sie beim Internationalen Gitarrenfestival in Augsburg auf, gemeinsam mit Künstlern wie Zoran Dukic, dem Alegrias Guitar Trio und dem Joscho Stephan Trio.
Ihre Begeisterung für Kammermusik ist ebenso stark. Mit dem Gitarrenensemble El Polifemo unter der Leitung von Johannes Stickroth gewann Isabella mit herausragendem Erfolg den Ersten Preis beim Deutschen Wettbewerb für Orchester in Wuppertal (2008). Sie erhielt auch Stipendien der Stadtsparkasse Augsburg in den Jahren 2004 und 2007.
Von 2010 bis 2015 studierte Isabella bei Thomas Müller-Pering an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Ein Stipendium der Schweizer Thyll-Stiftung ermöglichte ihr anschließend ein Studium bei Laura Young an der Escola Superior de Música de Catalunya in Barcelona. Im Jahr 2015 setzte sie ihr Masterstudium bei Prof. Young an der Universität Mozarteum Salzburg fort.
Ihr Repertoire konzentriert sich auf britische und spanische Komponisten des 20. Jahrhunderts und spiegelt ihre Sensibilität für Klang und Struktur wider. Isabella hat an Meisterkursen mit Künstlern wie Rafael Aguirre, Pavel Steidl, Judicaël Perroy, Johannes Monno, Carlo Marchione, Olaf van Gonnissen und Carles Trepat teilgenommen und dabei ihre künstlerische Perspektive und ihren musikalischen Ausdruck vertieft.
Auftritte bei Siccas Guitars
Jeder klassische Gitarrist, der bei Siccas Guitars auftritt, bringt einen eigenen musikalischen Weg zum Instrument mit – geprägt durch jahrelanges Studium, Wettbewerbserfahrungen und die musikalische Tradition, der er sich verschrieben hat. Die klassische Gitarre erfordert nachhaltiges technisches Engagement und eine tiefe Auseinandersetzung mit einem Repertoire, das von der Renaissance bis zu Werken reicht, die für lebende Interpreten geschrieben wurden. Es ist ein Instrument, dessen volle Möglichkeiten sich erst mit der Zeit offenbaren.





