Edson Lopes – Klassischer Gitarrist
Edson Lopes schloss 1978 sein Studium am Konservatorium der Musik- und Darstellenden Künste „Dr. Carlos de Campos" in Tatuí, Brasilien, ab. Im Jahr 2003 erwarb er den Titel „Licentiate in Guitar Performance" des Trinity College London. In seiner frühen Karriere gewann er bei jedem Wettbewerb, an dem er teilnahm, den Ersten Preis, darunter den Wettbewerb für junge Instrumentalisten unter Schirmherrschaft von Rede Globo und den 1. Nationalen Gitarrenwettbewerb unter Schirmherrschaft der Banco do Brasil.
Im Jahr 1979 besuchte er den XXII. Kurs „Musica en Compostela" in Spanien und studierte bei José Tomás, dem Assistenten von Andrés Segovia. Dort erhielt er den „Most Exceptional Student Award" und ein Vollstipendium für das folgende Jahr.
Maria Luisa Anido bezeichnete Edson Lopes als außergewöhnlichen Gitarristen, ausgezeichnet durch technische Sicherheit, künstlerische Kontrolle und verfeinerte Klangempfindlichkeit. Diese Qualitäten prägten eine Karriere, die ihn durch ganz Brasilien als Solisten, Kammermusiker und Orchestermusiker führte.
Als Mitglied des Brazilian Guitar Quartet trat er in Städten wie Houston, Dallas, Austin, Seattle, Pittsburgh, Albuquerque, Hollywood, Indianapolis, Washington D.C. und New York auf. Das Ensemble trat auch beim Hongkong Arts Festival, dem Internationalen Gitarrenfestival in Monterrey und dem Internationalen Gitarrenfestival in Aarhus auf.
Mit Quarteto Vivace Brasil (Flöte, zwei Gitarren und Schlagzeug) tourte Lopes ausgiebig in den USA und trat in New York, Boston, New Orleans und San Francisco auf, wo er begeisterte Reaktionen von Publikum und Kritikern erhielt.
Auftritte bei Siccas Guitars
Jeder klassische Gitarrist, der bei Siccas Guitars auftritt, bringt einen eigenen musikalischen Weg zum Instrument mit – geprägt durch jahrelanges Studium, Wettbewerbserfahrungen und die musikalische Tradition, der er sich verschrieben hat. Die klassische Gitarre erfordert nachhaltiges technisches Engagement und eine tiefe Auseinandersetzung mit einem Repertoire, das von der Renaissance bis zu Werken reicht, die für lebende Interpreten geschrieben wurden. Es ist ein Instrument, dessen volle Möglichkeiten sich erst mit der Zeit offenbaren.





