Duo Singer & Fischer
Die beiden Musiker Sébastien Singer (Cello) und André Fischer (Gitarre) musizieren seit ihrer Studienzeit zusammen. Als leidenschaftliche Kammermusiker entschieden sie sich nicht nur, das Originalrepertoire für ihre ungewöhnliche Kombination zu erkunden, sondern es auch durch Transkriptionen von Meisterwerken der Konzertliteratur zu erweitern. Ihr Repertoire umfasst Schuberts berühmte Arpeggione-Sonate, Piazzollas Vier Tangos, Bachs Gambasonaten und de Fallas Suite L'Amour Sorcier.
Musikalische Zusammenarbeit
Die gemeinsame Suche nach einem idealen Klangblend zwischen ihren kontrastierenden Instrumenten hat gemeinsam mit vielen Gesprächen über das Leben und die Welt nicht nur einen bemerkenswert einheitlichen Aufführungsstil, sondern auch eine tiefe Freundschaft geprägt.
Aufnahmen
Im Jahr 2015 veröffentlichte das Label Stradivarius die Aufnahme des Duos von Bachs Gambasonaten in Fischers Transkription. Das Album wurde von Hörern und der internationalen Presse herzlich aufgenommen und erhielt sogar den humorvollen „Granny Award", der von subjektiven und herrlich parteiischen Großmüttern vergeben wird.
Zeitgenössische Musik
Überzeugt davon, dass jeder ernsthafte Konzertmusiker sich mit zeitgenössischem Repertoire auseinandersetzen sollte, gaben Singer & Fischer bei mehreren Komponisten neue Werke in Auftrag. Als Ergebnis widmeten Leo Brouwer, Guy Bovet und Martin Wettstein dem Duo Kompositionen.
Konzertreihe
Im Jahr 2009 gründeten Singer & Fischer Les Concerts de Camille, eine Konzertreihe, die sich im Musikleben von Neuchâtel fest etabliert hat. Jede Veranstaltung verbindet ein kuratierts musikalisches Programm mit einer Weinprobe und schafft so eine verfeinerte Verbindung zwischen musikalischen und oenologischen Genüssen.
Auftritte bei Siccas Guitars
Jeder klassische Gitarrist, der bei Siccas Guitars auftritt, bringt einen eigenen musikalischen Weg zum Instrument mit – geprägt durch jahrelanges Studium, Wettbewerbserfahrungen und die musikalische Tradition, der er sich verschrieben hat. Die klassische Gitarre erfordert nachhaltiges technisches Engagement und eine tiefe Auseinandersetzung mit einem Repertoire, das von der Renaissance bis zu Werken reicht, die für lebende Interpreten geschrieben wurden. Es ist ein Instrument, dessen volle Möglichkeiten sich erst mit der Zeit offenbaren.





