Bianka Szalaty
Bianka Szalaty, geboren 1994 in Wrocław, gilt als eine der vielversprechendsten jungen Gitarristinnen ihrer Generation. Derzeit bereitet sie sich auf ihr Konzertexamen bei Tomasz Zawierucha an der Folkwang Universität der Künste in Essen vor, nachdem sie zuvor ihren Masterabschluss an der Ignacy-Jan-Paderewski-Musikakademie in Posen bei Łukasz Kuropaczewski erworben hat.
Bianka hat zahlreiche internationale Wettbewerbe gewonnen, darunter den Ersten Preis beim 10. Internationalen J.-S.-Bach-Gitarrenwettbewerb in Tokio, und erhielt Stipendien sowohl vom polnischen Kultusministerium als auch vom Ministerpräsidenten Polens. Ihr Repertoire spiegelt eine Balance zwischen Tradition und zeitgenössischem Ausdruck wider und reicht von John Dowland und J. S. Bach bis zu Werken von Leo Brouwer, Stephen Dodgson und Pēteris Vasks.
Als engagierte Kammermusikerin tritt sie im Meninas Duo mit der lyrischen Mezzosopranistin Ewelina Koniec auf und erstellt originelle Transkriptionen von Werken Leonard Bernsteins, Benjamin Brittens, Francis Poulencs, Manuel de Fallas und Karol Szymanowskis.
Sie ist bei internationalen Festivals in Moskau, Brünn und Kopenhagen aufgetreten – sowohl als Solistin als auch mit ihrem Duo. Ihr Orchesterdebüt gab sie im Alter von dreizehn Jahren, als sie Vivaldis Konzert in D-Dur mit dem Koszaliner Philharmonieorchester aufführte. Seitdem hat sie bedeutende Konzerte von Joaquín Rodrigo, Manuel Maria Ponce und Heitor Villa-Lobos gespielt.
Nach dem Gewinn des 1. Nürtinger Internationalen Online-Gitarrenwettbewerbs wurde Bianka zur EuroStrings-Künstlerin 2021 ernannt und bestätigte damit ihre Position unter den führenden jungen Gitarristinnen der Gegenwart.
Auftritte bei Siccas Guitars
Jeder klassische Gitarrist, der bei Siccas Guitars auftritt, bringt einen eigenen musikalischen Weg zum Instrument mit – geprägt durch jahrelanges Studium, Wettbewerbserfahrungen und die musikalische Tradition, der er sich verschrieben hat. Die klassische Gitarre erfordert nachhaltiges technisches Engagement und eine tiefe Auseinandersetzung mit einem Repertoire, das von der Renaissance bis zu Werken reicht, die für lebende Interpreten geschrieben wurden. Es ist ein Instrument, dessen volle Möglichkeiten sich erst mit der Zeit offenbaren.





