Augustin Wiedemann
Im Jahr 1992 gewann Augustin Wiedemann den 6. Internationalen Gitarrenwettbewerb von Havanna, einen der renommiertesten Gitarrenwettbewerbe seiner Zeit. Er erhielt außerdem vier Sonderpreise, darunter Auszeichnungen für die beste Interpretation spanischer Musik und die beste Darbietung kubanischer Musik durch einen ausländischen Gitarristen.
Von 2001 bis 2004 lehrte er als Assistent von Prof. Eliot Fisk an der Universität Mozarteum Salzburg. Als Solist ist er in den USA, Südkorea, Russland, Kuba, Schweden, den Niederlanden, Portugal, Spanien, Litauen, der Tschechischen Republik, Österreich und Deutschland aufgetreten, u. a. beim Tiroler Festspiele, den Europäischen Wochen in Passau und der Münchener Biennale. Er hat mit Orchestern zusammengearbeitet, darunter den Mitgliedern der Münchner Philharmoniker und der Südböhmischen Kammerphilharmonie Budweis.
Neben seiner Solokarriere macht Wiedemann Kammermusik mit Partnern wie Daniel Giglberger (Violine). Er tritt auch im Crossover-Projekt „Classic meets Soul" mit Sänger und Gitarrist Kosho auf, bekannt aus der Band Söhne Mannheims.
Nach der Veröffentlichung von zwei Alben bei Arte Nova/Sony BMG erschienen mehrere Aufnahmen bei wildner records, darunter Classic meets Soul – Live in Munich, Bach meets Monk und 324. Im Jahr 2011 erschien ebenfalls bei wildner records sein Album Symphony mit Musik des russischen Komponisten Boris Yoffe.
Im Jahr 2005 trat Wiedemann dem Kuratorium der Hermann-Hauser-Gitarrenstiftung bei. Im Studienjahr 2006/07 war er Gastprofessor am Königlichen Musikhochschule in Stockholm. Im Jahr 2008 erhielt er den Pasinger Kunst- und Kulturpreis in München.
Seit September 2011 hat er die Stelle des Professors für Gitarre am Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch, Österreich, inne.
Auftritte bei Siccas Guitars
Jeder klassische Gitarrist, der bei Siccas Guitars auftritt, bringt einen eigenen musikalischen Weg zum Instrument mit – geprägt durch jahrelanges Studium, Wettbewerbserfahrungen und die musikalische Tradition, der er sich verschrieben hat. Die klassische Gitarre erfordert nachhaltiges technisches Engagement und eine tiefe Auseinandersetzung mit einem Repertoire, das von der Renaissance bis zu Werken reicht, die für lebende Interpreten geschrieben wurden. Es ist ein Instrument, dessen volle Möglichkeiten sich erst mit der Zeit offenbaren.





