Andreas Martin
Andreas Martin, geboren in Frankfurt, begann seine musikalische Ausbildung mit klassischem Gitarrenunterricht bei Professor Mario Sicca an der Stuttgarter Musikhochschule und bei Ruggiero Chiesa am Conservatorio di Musica Giuseppe Verdi in Mailand.
Neben seiner musikalischen Ausbildung studierte er Anglistik und Romanistik sowie Philosophie an der Universität Heidelberg.
Sein starkes Interesse an der Musik der Renaissance und des Barock führte ihn zur Schola Cantorum Basiliensis, einem der renommiertesten Institute für Alte Musik. Dort studierte er Laute bei Eugen Dombois, Hopkinson Smith und Peter Croton. Während seiner Zeit in Basel besuchte er auch Meisterkurse bei Emma Kirkby, Anthony Rooley und Nigel North.
Als Konzertmusiker ist er an bedeutenden internationalen Spielstätten und Festivals aufgetreten, darunter Barcelona (Festival de Música Antigua), Paris (Europabachfestival, Théâtre Châtelet, Musée Grévin), Montréal (Académie – Bach), Ottawa (National Art Gallery), London (Wigmore Hall), Wales (BBC's Bach by Candlelight), Nürnberg (Alte Musik BR), Frankfurt am Main (Goethehaus), Berlin (Preußische Staatsbibliothek), Riga (Introvert Music Festival), Turin (Conservatorio di Musica), Stuttgart (Musikfest Stuttgart) und die Semana de Música Religiosa in Cuenca, Spanien.
International als Experte für die Lautenmusik von Johann Sebastian Bach anerkannt, erhielt Martin begeisterte Kritiken für seine Einspielung Bach – Works for Lute beim Label Harmonia Mundi, die als Referenzinterpretation gilt. Seine Diskographie umfasst auch die hoch gelobten English Folksongs and Lutesongs, die in langjähriger Zusammenarbeit mit Countertenor Andreas Scholl entstanden.
Auftritte bei Siccas Guitars
Jeder klassische Gitarrist, der bei Siccas Guitars auftritt, bringt einen eigenen musikalischen Weg zum Instrument mit – geprägt durch jahrelanges Studium, Wettbewerbserfahrungen und die musikalische Tradition, der er sich verschrieben hat. Die klassische Gitarre erfordert nachhaltiges technisches Engagement und eine tiefe Auseinandersetzung mit einem Repertoire, das von der Renaissance bis zu Werken reicht, die für lebende Interpreten geschrieben wurden. Es ist ein Instrument, dessen volle Möglichkeiten sich erst mit der Zeit offenbaren.





