Matteo Staffini
Matteo Staffini wurde in Mailand geboren, wo er weiterhin lebt und arbeitet. Er begann sein Gitarrenstudium bei Sergio und Bruno Giuffredi und schloss später sein Studium am Giuseppe-Verdi-Konservatorium in Mailand bei Paolo Paolini ab. Er besuchte Kurse bei renommierten Interpreten, darunter David Russell, Pavel Steidl und Andrea Dieci.
Er studierte Klavier bei Claudio Riva sowie Musikdidaktik bei Carlo Delfrati und Francesco Bellomi. Er tritt regelmäßig als Solist und im Duo mit dem Geiger Andrew Pace auf, mit dem er das Duo Anteo gründete und Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben erhielt. Im Dezember 1992 spielte er privat für Kardinal Carlo Maria Martini im Erzbistum Mailand. 1994 nahm er eine Live-CD in der Abtei S. Alberto in Butrio auf, die Ferdinando Carulli gewidmet ist. 1995 gründete er das Duo Pietro Gallinotti mit dem Mailänder Gitarristen und Komponisten Nicola Jappelli, das Repertoire des 19. Jahrhunderts auf historischen Instrumenten aufführt.
Am 25. April 2001 spielte er auf der Piazza del Duomo in Mailand mit fünf anderen Musikern vor etwa 30.000 Menschen. Als Komponist veröffentlicht er regelmäßig Werke bei den Verlagen Sinfonica und Rugginenti. Er arbeitete etwa zehn Jahre lang mit dem Gitarrenbauer Angelo Margutti zusammen.
Werke von Nicola Jappelli, Bruno Giuffredi, Dario Toffolon und Alessandra Bonicelli wurden ihm gewidmet.
Im Sommer 2004 erhielt er ein Stipendium der Cini-Stiftung in Venedig, das ihm ermöglichte, an einem Meisterkurs für die Gitarre des 19. Jahrhunderts mit Pavel Steidl auf der Insel San Giorgio teilzunehmen. Im Oktober 2007 schloss er das Konzertdiplom am Konservatorium L. Cherubini in Florenz mit Auszeichnung ab.
Auftritte bei Siccas Guitars
Jeder klassische Gitarrist, der bei Siccas Guitars auftritt, bringt einen eigenen musikalischen Weg zum Instrument mit – geprägt durch jahrelanges Studium, Wettbewerbserfahrungen und die musikalische Tradition, der er sich verschrieben hat. Die klassische Gitarre erfordert nachhaltiges technisches Engagement und eine tiefe Auseinandersetzung mit einem Repertoire, das von der Renaissance bis zu Werken reicht, die für lebende Interpreten geschrieben wurden. Es ist ein Instrument, dessen volle Möglichkeiten sich erst mit der Zeit offenbaren.





