Elena Casoli
Elena Càsoli
Elena Càsoli ist seit vielen Jahren auf der internationalen Konzertbühne aktiv und zeigt ein vielschichtiges Bild ihres Instruments. Ihr Repertoire reicht von klassischer Literatur bis zur experimentellen Sprache der Neuen Musik, und sie arbeitet eng mit Komponistinnen und Komponisten zusammen. Sie spielt klassische, akustische und elektrische Gitarre, Archilaute und die chinesische Pipa und integriert Live-Elektronik und Video in ihre Aufführungen, oft in Verbindung mit Theater- und Multimedia-Projekten.
Als Solistin trat sie bei Festivals und Konzertreihen wie dem Melbourne Festival, dem Hamburg Festspiel, dem Bern Saitenfestival, MiTo, New Music Prague, der Biennale Venedig, dem Dresdner Musikfestspiel, der Universidad de los Andes in Bogotá, dem Singapore International Guitar Festival, der Liten Gitarrakademi Ingesund und Milano Musica auf. Sie spielte mit Orchestern wie dem Mahler Chamber Orchestra, dem RAI-Orchester und Concerto Budapest. Im Duo mit Jürgen Ruck war sie beim Münchener Biennale, im Magnus Haus Berlin, beim Münster Festival und in der Dampfzentrale Bern zu hören. Weitere Kooperationen bestehen mit Ensembles wie dem Divertimento Ensemble Mailand, dem Ensemble Modern Frankfurt, Sentieri Selvaggi Mailand und der Camerata Bern sowie mit Studios für elektronische und Computermusik wie Agon (Mailand), Akademie der Künste (Berlin) und DIST Genua.
Ihre Diskographie umfasst Aufnahmen für RivoAlto (Giuliani), Dabringhaus & Grimm (Henze), BMG-Ricordi, LArecords, Victor Japan, Auditorium, Velut Luna und Stradivarius, darunter StrongStrangesStrings, Chances Changes und Werke von Kurtág. Zudem war sie an DVD- und Videoproduktionen von Vortice/Venezia (S. Reich, M. Pisati, M. Tadini), Al Gran Sole (D. Scarlatti) und LimenMusic (E. Morricone, S. Bussotti) beteiligt.
2009 veröffentlichte Al Gran Sole den Dokumentarfilm Nelle corde di Elena, der ihrem Leben und ihrer künstlerischen Arbeit gewidmet ist. 2010 wirkte sie an einer DVD-Produktion zu J. S. Bachs Die Kunst der Fuge mit.
Seit 1994 arbeitet Càsoli als Autorin für die italienische musikwissenschaftliche Zeitschrift Il Fronimo. Seit 2002 ist sie Professorin für Gitarre und Interpretation zeitgenössischer Musik an der Hochschule der Künste Bern.







