Adam Rafferty
Adam Rafferty
Adam Rafferty wurde in Harlem geboren und wuchs dort auf. Er betont häufig, dass ihn der Klang der Gitarre schon „im Mutterleib“ begleitet habe. Bereits im Alter von sechs Jahren begann er mit dem Blues-Gitarrespiel. Frühere musikalische Erfahrungen reichten von Rockbands über erste bezahlte Auftritte bis hin zu einer Beteiligung an einer im Ausland mit Gold ausgezeichneten Rap-Produktion. Mit neunzehn Jahren arbeitete er bereits als professioneller Gitarrist und spielte mit zwanzig regelmäßig in After-Hours-Clubs in Harlem.
Seine musikalische Entwicklung ist geprägt von Stilvielfalt und langjähriger Bühnenerfahrung, von Auftritten in der New Yorker U-Bahn bis zu internationalen Festivals und Konzertsälen in den USA und Europa. Sein Spiel zeigt eine ausgeprägte Verbindung von Groove, Blues-Gefühl und rhythmischer Präzision, beeinflusst durch seine Lebensgeschichte. Als gefragter Gitarrist arbeitete er unter anderem mit Dr. Lonnie Smith, der Dizzy Gillespie Big Band, Bennie Wallace und Bob Cranshaw. Er leitete eigene Ensembles in Europa, produzierte mehrere Alben und gab Workshops, zu denen Studierende aus dem In- und Ausland anreisten. Seine pädagogische Tätigkeit umfasst zwei Bücher sowie eine Lehr-DVD mit Fingerstyle-Arrangements von Stevie-Wonder-Titeln.
In den letzten Jahren konzentrierte sich Rafferty verstärkt auf die Solo-Akkustikgitarre und wurde durch seine YouTube-Präsenz international bekannt, die Millionen von Aufrufen verzeichnet. Diese Aufmerksamkeit führte zu Einladungen zu Festivals in Bangkok, Helsinki, Deutschland und Österreich. Charakteristisch für seinen Stil ist die Kombination zweier melodischer Linien mit vokaler Rhythmusarbeit im Stil des Hip-Hop. Seine Arrangements von Chameleon, Billie Jean und Superstition gehören zu seinen meistgefragten Stücken.
Rafferty verweist oft auf frühe Erinnerungen an seinen Vater, der auf einer alten Martin-Gitarre spielte. Diese klangliche Prägung bildet bis heute einen wesentlichen Teil seiner musikalischen Identität. Bei der Wahl seines Repertoires legt er Wert auf starke Melodien und darauf, ein vollständiges musikalisches Erlebnis zu vermitteln.
Dankbarkeit für Chancen und Herausforderungen zieht sich durch seine künstlerische Laufbahn – ein Gedanke, der sich auch im Titel seines ersten Soloalbums Gratitude widerspiegelt.







