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Markus Held

 
Markus Held wurde 1973 auf der Schwäbischen Alb in Heidenheim geboren. Mit sieben Jahren hatte er seinen ersten Kontakt zur klassischen Gitarre gefunden. Heute lebt er zwischen Freiburg und Basel im Markgräflerland in Müllheim-Vögisheim wo er in seinem Wohnhaus auch seine kleine Gitarrenwerkstatt hat. In seiner Jugend baute er sich seine ersten E-Gitarren selbst, da das Taschengeld für Fender und Co. nicht ausreichte. Während seines Ingenieurstudiums in Karlsruhe war er in diversen Bandprojekten als Rockgitarrist tätig und schnell als inoffizieller Gitarrentechniker in der Szene bekannt. Im Alter von 33 Jahren kehrte er der „technisierten“ Welt der Rockmusik den Rücken zu und fand seine musikalische Erfüllung in der Flamencogitarre wieder. Er nahm jede Gelegenheit wahr, die Instrumente der „großen“ spanischen Gitarrenbauer zu studieren. Kleinere Reparaturdienste folgten, bis er sich entschloss, seine in der Jugend gegründete Gitarrenbautätigkeit als Gitarrenbauer von Flamenco- und Konzertgitarren wiederaufzunehmen. Seine Ausbildung bestand aus gutem Zuhören und dem Analysieren der Meisterinstrumente. In Verbindung mit Leidenschaft und handwerklichem Geschick entstanden seine ersten Instrumente. Intuitiv und mit Hilfe seiner ingenieurtechnischen Kenntnisse der Mechanik und Dynamik baut er heute Gitarren auf hohem handwerklichem Niveau, die die tonale Handschrift des Erbauers, durchaus mit hohem Wiedererkennungswert, tragen. Seine Gitarren werden strukturell sehr leicht gebaut, woraus eine feine und definierte Ansprache mit hoher Dynamik resultiert. Die Decke und der Boden sind gewölbt und mit einer unsymmetrisch abgestimmten Fächerbeleistung aus 5 (Flamenca) oder 8 (Klassik) Fächerleiten versehen. Das Augenmerk liegt neben dem klaren Klang auch auf der sehr komfortablen Bespielbarkeit und niedriger Saitenlage der Instrumente. Trotz der hohen Lautstärke und des guten Durchsetzungsvermögens der Gitarren steht als tonales Fundament ein sehr „aufgeräumtes“ Klangbild mit exzellenter Trennschärfe und Brillanz sowie tragenden Bässen zur Verfügung.