Erfahrungen & Bewertungen zu Siccas Guitars
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Ab 1875 baute sein Vater Josef Hauser in seiner Werkstatt Zithern, Gitarren und Geigen und arbeitete auch als Musikalienhändler und Komponist von Zithern. Hermann Hauser I begann als Schüler seines Vaters mit dem Bau von Zithern. Wie seine ältere Schwester Marie, die Lauten- und Gitarrenlehrerin wurde, erhielt Hermann Hauser I seine musikalische Ausbildung bei dem Münchner Kammervirtuosen Josef Wimmer. Ab 1909 war Hauser als Mitglied der „Gitarristischen Vereinigung München“ in der gitarristischen Bewegung aktiv. Von 1922-1926 bildete Hauser I (1. Terzgitarre) mit Fritz Bük (2. Terzgitarre), Mela Feuerlein (1. Gitarre) und Hans Tempel (Quintbassgitarre) das Münchner Gitarrenquartett.
Als Gitarren- und Zitherbauer arbeitete Hermann Hauser I zunächst fünf Jahre lang in München bei Braun & Hauser, der Nachfolgefirma des von seinem Vater verkauften Unternehmens.
Der wirtschaftliche Erfolg durch den Verkauf seiner Gitarren und Zithern ermöglichte es Hermann Hauser I, 1921 die Firma Max Amberger zu erwerben, deren Zithern er weiter baute.
Hermann Hauser I hatte im Gitarrenbau seinen eigenen Stil gefunden, indem er sich an den Entwürfen und Konstruktionstechniken von Antonio de Torres orientierte und diese durch sein eigenes Wissen weiterentwickelte. Zwischen 1920 und 1930 entwickelte er patentierte Innovationen im Bereich der Deckenkonstruktion sowie Innovationen im Bereich der Hals-Korpusverbindungen.
Ab 1937 wechselte der spanische Gitarrist Andrés Segovia von einer Manuel Ramírez zu einer Hermann Hauser-Gitarre, was der Grund für den internationalen Durchbruch der Marke „Hermann Hauser“ war. Der britische Gitarrist und Lautenist Julian Bream spielte von 1936 und 1947 eine Hermann Hauser I-Gitarre und um 1960 eine Hauser-Gitarre von Hermann Hauser II.
Nach dem Tod von Hermann Hausers Frau Emma im Jahre 1943 übernahm er die von ihr gegründete Saitenspinnerei in München bis 1944. 1946 zog Hauser, der an Asthma litt, nach Reisbach in Niederbayern, wo er seine zweite Frau Karolina Felizitas heiratete.
Nach dem Tod von Hermann Hauser I folgte ihm sein Sohn Hermann Hauser II (1911-1988) und später sein Enkel Hermann Hauser III nach. Seit 2010 arbeitet auch die Tochter von Hermann Hauser III, Kathrin Hauser, als Gitarrenbauerin in der Werkstatt Reisbach.

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