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Hermann Hauser III

http://www.hauserguitars.de

 
Von 1974 an bauten Hermann Hauser III und sein Vater unabhängig voneinander Gitarren in der selben Werkstatt. Hermann Hauser III versah seine Instrumente mit eigener Nummerierung und Unterschrift.

Unbeschreiblich schöne Töne hat Andres Segovia den Gitarren von Hermann Hauser III attestiert und Pepe Romero, nennt seine Hauser schlicht die „klangreinste klassische Gitarre“. Das Klanggeheimnis der Gitarren von Hauser ist nicht ausschließlich in der handwerklichen Verarbeitung zu finden.

Hermann Hauser III pflegt, wie seine Vorfahren auch, intensive und freundschaftliche Beziehungen zu seinen Gitarristen. Er stimmt seine Gitarren, je nach Wunsch der Künstler, auf spezifische Klangfrequenzen ein. Dem Konstruieren der Halsprofile und Griffbretter, sowie dem Einstellen der Saitenlagen, gehen genaue Analysen der Bedürfnisse und Erfordernisse der einzelnen Künstler vorweg.

Wesentlich erscheint, dass sich Hermann Hauser III intensiv dem Studium historischer Instrumente, insbesondere denen seiner Vorfahren, widmet. Daraus entstehen herausragende Restaurationsarbeiten an historischen Gitarren und die Neuentwicklung limitierter Spezialeditionen. Hermann Hauser III erhielt für seine Arbeiten höchste Auszeichnungen von Berufsverbänden und höchste Anerkennungen der internationalen Gitarrenszene. Um Gitarren in höchster Perfektion zu schaffen zählen für Ihn: Fingerspitzengefühl, besonders für die Spielweise des Gitarristen, Formengefühl, um den Instrumenten musikalische Ästhetik zu verleihen. handwerkliches Talent, um den lebendigen Rohstoff Holz richtig zu verarbeiten, Musikalität, um die Klangfülle des Instruments zu erkennen und – vor allem – Liebe zum Beruf.

Zwischen 150 und 240 Arbeitsstunden benötigt das Fertigen einer Gitarre von Hermann Hauser III. Jährlich können maximal 17 Instrumente die Werkstätte in Reisbach verlassen.
Die Wartezeit für ein neues Instrument beträgt ca. 5 Jahre. Denn nur mit viel Zeit entsteht ein Kunst-Handwerkszeug wie eine Hausergitarre und so wie es Andres Segovia ins Gästebuch der Familie Hauser schrieb: „Ein Freund für den Rest des Lebens“.